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Klima in Jordanien – Temperaturen und Wetterverhältnisse

Der größte Teil Jordaniens ist Wüstenland. Im Süden, Südosten und Osten des Landes enden die Ausläufer der großen Wüsten Arabiens. Sanddünenfelder, Steinwüsten, Halbwüsten und Wüstensteppen, Felsformationen, Basaltwüsten und Lavafelder prägen einen großen Teil der Landschaften Jordaniens.

Das Klima ist subtropisch, kontinental, trocken und im Sommer heiß. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht können extrem sein. Besonders im Sommer weht der Chamsin, ein heißer Wüstenwind aus dem Süden, der die trockene Hitze aus dem inneren Arabiens nach Norden trägt. Die Luft ist dann staubtrocken und die Hitze macht das Atmen schwer. Die Tagestemperaturen sprengen in der Mittagszeit schnell die Marke von 40 Grad Celsius im Schatten. Im Winter kann es dagegen auch in den Wüstengebieten recht kühl werden. Morgendliche Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind möglich.

Die Hauptstadt Amman hat ein ähnliches Klima wie Jerusalem. Es ist nur wenig wärmer und trockener. Die Tageshöchsttemperatur liegt im Hoch- und Spätsommer bei durchschnittlich 32 Grad Celsius, die Tagestiefsttemperatur bei durchschnittlich 19 bis 20 Grad Celsius. Im Winter (Januar/Februar) liegt die Tageshöchsttemperatur bei durchschnittlich 12 bis 13 Grad und die Tagestiefsttemperatur (an den frühen Morgenstunden) bei etwa 3 bis 5 Grad Celsius.

Der Westen und Nordwesten Jordaniens liegt im Übergangsbereich vom ariden Kontinentalklima zum mediterranen Klima der levantinischen Küsten. Besonders im Grenzbereich zum Westjordanland und zu Syrien profitiert die Vegetation und Landwirtschaft von den winterlichen Regen der Mittelmeerregion und der Feuchte, die vom Meer über die Berge kommt. Hier ist Obst- und Gemüseanbau möglich. Im Jahresdurchschnitt regnet es im äußersten Nordwesten etwa 500 bis 800 mm. Davon fällt der meiste Niederschlag innerhalb kurzer winterlicher Regenperioden. In den höheren Bergregionen kann es in seltenen Fällen auch mal schneien. Doch im Sommer ist auch der fruchtbarere Nordwesten des Landes von Trockenheit und Hitze heimgesucht. Ansonsten nimmt die Regenmenge von Nordwest nach Südost kontinuierlich ab. In Amman regnet es im Jahr etwa 200 bis 300 mm. Im Grenzgebiet zu Saudi-Arabien gibt es keinen nennenswerten Niederschlag.

Die besten Reiszeiten sind im Frühjahr (April und Mai) und im Herbst (September und Oktober). Der trockene Sommer ist zwar angenehmer als an der Küstenregion, weil trockene Hitze leichter erträglich ist als Schwüle, doch insbesondere im Süden des Landes, z.B. in Akaba , Petra, Wadi Araba, Wadi Rum und am Toten Meer kann die sommerliche Mittagshitze geradezu unerträglich werden und das Atmen zur Tortur werden lassen. Hier hilft nur Siesta im Schatten oder in klimatisierten Räumen. In den frühen Morgenstunden und späten Abendstunden sind die Temperaturen erträglicher – dementsprechend sollte man für Besichtigungstouren im Sommer möglichst früh, am besten vor Sonnenaufgang, aufstehen und bis zum Mittag wieder im Hotel oder an einem schattigluftigen Platz eingekehrt sein. Weht der Wind aus westlicher oder nordwestlicher Richtung, werden die Temperaturen meistens milder und die Temperaturunterschiede geringer. Winterliche Nordwinde bringen manchmal Kälte. Aus dem Süden weht es in der Regel nur heiß und trocken.

Wer im Winter in Jordanien reist, sollte genügend Pullover und Jacken mitnehmen. Im Nordwesten und in der Hauptstadt Amman kann man im Winter von heftigen Platzregenfällen überrascht werden. Besondere Vorsicht ist in den Wadis geboten: Die trockenen Flussbette können sich blitzartig in reißende Ströme verwandeln!

Wer seinen Badeurlaub am Roten Meer plant, findet in Akaba im Frühjahr und im Herbst ideale Bedingungen vor, kann aber auch im Winter noch im warmen Wasser baden und sich an sonnigen Plätzchen wärmen. Im Sommer dagegen kann die Hitze und (verdunstungsbedingte) Schwüle am Roten Meer extrem unangenehm sein.


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