eKomi - The Feedback Company:
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  • Reiseexperte seit 1998
  • Beratung für individuelle Reisen

Höhepunkte Usbekistans

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Das Besondere

  • Mit einer usbekischen Familie gemeinsam kochen
  • Begegnungen mit Einheimischen auf der Zugfahrt, im Café und in Handwerkszentren
  • Einzigartige Stadtperspektiven wie in Khiva beim Sonnenuntergang
  • Einblick in alte Handwerkskunst auf Basaren
  • Samarkant – Taschkent bequem per Zugfahrt
  • Garantiert durchgeführt mit 2 Personen und kleine Gruppe bis maximal 12 Personen

Tag 1 (Montag): Flug von Frankfurt nach Taschkent

Von Frankfurt aus startet Ihrer Reise per Nonstop-Flug nach Taschkent. Ankunft und Abholung durch Ihre örtliche Reiseleitung vom Flughafen. Sie werden zu Ihrem gebuchten Hotel gebracht. Übernachtung in Taschkent.

Tag 2 (Dienstag): Taschkent

Eine Stadt, in die man sich verlieben kann: das orientalisch-russische Flair in der Stadt voll von großen Parks, Museen und Theatern. Schicke Geschäfte und Basare laden zum Einkaufsbummel ein. Genießen Sie an Ihrem ersten Besichtigungstage eine Stadtführung mit allen wichtigen historischen Sehenswürdigkeiten Taschkents. Spät nachmittags geht es per Flug nach Urgentsch im Westen von wo aus Sie weiter in die Oasenstadt Khiva fahren. Übernachtung in Khiva.

Tag 3 (Mittwoch): Khiva – Märchenstadt aus Tausendundeiner Nacht

Khivas Altstadt gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und das nicht umsonst! Die Stadt wird als gigantisches Freiluftmuseum bezeichnet, weil hier zahlreiche orientalische Sehenswürdigkeiten zu sehen sind. Bei einem Rundgang bewundern Sie reich verzierte Bauwerke, verwinkelte Altstadtgassen mit Lehmhäusern. Auf Straßenbasaren kommen Sie ins Gespräch mit Handwerkern und Stickerinnen, die mit Stolz ihre Kunst präsentieren. Fotomotive finden Sie in diesem orientalischen Ambiente „en masse“.Genießen Sie am Abend den Blick auf die untergehende Sonne über der Oase. Übernachtung in Khiva.

Tag 4 (Donnerstag): Durch die Wüste Kisilkum nach Buchara

Auf Ihrem heutigen Weg durch die weite Wüstenlandschaft informiert Sie Ihr Reiseleiter über Kultur und Geschichte Usbekistans und erzählt Ihnen von den 120 verschiedenen Volksgruppen, die hier leben. Bevor Sie auf einer langen Fahrt (ca. 10 Stunden) nach Buchara reisen, dürfen Sie sich auf eine nette Rast in der Wüste freuen. Spät nachmittags erreichen Sie Ihr Ziel, wo Menschen durch die Straßen haschen und vor den vielen Teehäusern Ihren Tee schlürfen. Eine Stadt, in der man sich sofort wohl fühlt. Übernachtung in Buchara.

Tag 5 (Freitag): Buchara – Oasenstadt und Pilgerort

Spüren Sie die Magie der einzigartigen Altstadt (UNESCO Weltkulturerbe) von Buchara bei einem Rundgang. Paläste, Medresen und Moscheen begegnen Ihnen, an den Pilgerstätten finden Begegnungen mit zahlreichen islamischen Wallfahrern statt. Buchara liegt an der alten Seidenstraße und ist somit Handelsstadt. Holzschnitzer, Messerschmiede und Keramiker sowie Teppichmacher und viele andere Handwerker sind auf den Basaren anzutreffen. Im „Deutschen Eck“ gönnen Sie sich nun eine Pause bei einem Café – womöglich lernen Sie hier usbekische Deutsch-Studenten kennen und kommen ins Gespräch mit Ihnen. Zum Abschluss des Tages freuen Sie sich auf ein gemeinsames Abendessen in einem kleinen Terrassenrestaurant oberhalb der Altstadt, wo je nach Witterung Livemusik gespielt wird. Übernachtung in Buchara.

Tag 6 (Samstag): Buchara und Umgebung

Der letzte regierende Emir von Buchara hat in der wunderschönen Sommerresidenz gehaust, die Sie heute besichtigen und die sich vor den Toren Bucharas befindet und einen prächtigen Park aufweist. Typische alte Kaufmannshäuser wie das von der Händlerfamilie Fayzulla Khodjae, welches auf Ihrem Programm steht, sind typisch. Der Nachmittag steht Ihnen zu Ihrer freien Verfügung. Tipps: Entspannen Sie bei einem typischen Hamambesuch oder schlendern Sie über den Basar um Souvenirs zu erstehen. Auch der Besuch eines usbekischen Puppentheaters ist ein tolles Erlebnis (fakultativ ca. 8 US$). Freuen Sie sich besonders darauf, am Abend gemeinsam mit einer usbekischen Familie das Abendessen zuzubereiten und das Nationalgericht zusammen zu Abend zu essen. Übernachtung in Buchara.

Tag 7 (Sonntag): Über Schahr-e Sabs nach Samarkand

Heute geht es nach Schahr-e Sabs, das zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde und zum Geburtsort von Timur, dem Nachfolger von Dschingis Khan. Seine Eroberung war nach kurzer Zeit größer als das von Alexander dem Großen. Besichtigen Sie die überwältigenden Bauwerke von Timur und spazieren über den Markt in der Stadt. Am späten Nachmittag geht es weiter nach Samarkand, die Hauptstadt des Reiches Timurs. Übernachtung in Samarkand.

Tag 8 (Montag): Samarkand

Samarkand ist eine der ältesten Kulturzentren und Städte der Welt und der Mittelpunkt der Seidenstraße. Weltberühmte Schätze sollen Sie hier entdecken – das Gur-Emir-Mausoleum, das Ulugbek Observatorium und das Grab des Heiligen Daniel. Auf dem farbenprächtigen Basar tummeln Sie sich unter die Menschen und erfreuen sich an unterschiedlichsten Düften des Orients. Im Studio einer russischen Künstlerin wird Ihnen ihre selbstgefertigte Seidenmode vorgeführt. Im Anschluss besichtigen Sie die alte Ruinenstadt Afrosiab und eine historische Papiermühle, aus der noch heute Papier aus der Rinde von Maulbeerbäumen handgeschöpft wird. Abends kehren Sie ein und genießen ein erlesenes Glas Wein aus der Region. Übernachtung in Samarkand.

Tag 9 (Dienstag): Samarkand

Es steht die Besichtigung des wohl bekanntesten Symbols Usbekistans auf dem Programm: der zentrale Registan-Hauptplatz, der UNESCO Weltkulturerbe ist. Er beeindruckt Besucher mit einem Ensemble aus drei Koranschulen, die kunstvoll verziert sind. Eine einzigartige Atmosphäre herrscht an diesem Platz. Daran anschließend fahren Sie zum Bahnhof. Von hier startet Ihr Zug zurück in Usbekistans Hauptstadt Taschkent. Übernachtung in Taschkent.

Tag 10 (Mittwoch): Taschkent

Am letzten Rundreisetag besichtigen Sie die Hauptstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten. Der Unabhängigkeitsplatz und das Denkmal des Amir Timur stehen auf dem Programm, auch den Broadway und die U-Bahn mit ihren schmucken Bahnstationen prägen das Bild der modernen Stadt. Lassen Sie Ihre Erlebnisse der letzten Tage gemeinsam Revue passieren, während Sie zusammen ein letztes Abendessen zum Abschied genießen. Übernachtung in Taschkent.

Tag 11 (Donnerstag): Rückflug von Taschkent nach Deutschland

Früh am Morgen werden Sie zum Flughafen von Taschkent gefahren, wo Ihr Rückflug nach Deutschland startet. Ankunft in Deutschland am Vormittag.

Hinweise

  • Durchführungsgarantie ab 2 Personen! Maximal 12 Teilnehmer
  • Erforderliche Reiseunterlagen & Impfungen: Ein Reisepass mit mind. 3 Monate Gültigkeit nach Ablauf des Visums ist erforderlich. Das Visum muss rechtzeitig vor Abreise in Deutschland beantragt werden und kostet ca. 70,- EUR. Detaillierte Informationen zu den Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige finden Sie beim Auswärtigen Amt.
  • Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.

Eingeschlossene Leistungen

  • Linienflug Nonstop in der Economy Class mit Uzbekistan Airways von Frankfurt/Main nach Taschkent und zurück. Sondertarif - Platzangebot ist begrenzt und es sind Aufpreise möglich
  • Inlandflug Taschkent - Urgentsch in der Economy Class
  • Rundfahrt und alle Transfers in klimatisierten Fahrzeugen
  • 10 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Dusche/WC wie beschrieben
  • Halbpension
  • Eintrittsgelder für alle Besichtigungen laut Beschreibung
  • deutschsprechende örtliche Reiseleitung während der gesamten Rundreise

Ihre Unterkünfte

  • 3 Nächte in Taschkent Shodlik/ Le Grand Plaza
  • 2 Nächte in Khiva Orient Star/ Malika
  • 3 Nächte in Buchara Avicenna
  • 2 Nächte in Samarkand Latif

Nicht eingeschlossene / zubuchbare Leistungen

  • Reiserücktrittskostenversicherung
  • Trinkgelder und private Ausgaben
  • Fakultative Ausflüge
  • Rail & Fly Ticket der Deutschen Bahn (65,- EUR p.P./2. Klasse)

11-tägige Rundreise entlang der Seidenstraße

Momentan sind für dieses Programm keine Termine verfügbar.

Usbekistan

Beste Reisezeit / Klima / Wetter

In Usbekistan herrscht aufgrund seiner zentralen Lage ohne Zugang zum Meer ein kontinentales Klima. Zwischen den sehr heißen, trocknen Sommern und den kalten Wintern herrscht ein Temperaturgefälle von bis zu 50 Grad. Ein großer Teil des Landes wird von Wüstenklima beherrscht. Hier sind Temperaturen zwischen 40 und 50 Grad Celsius sind keine Seltenheit.

Die besten Reisezeiten sind April bis Juni und September bis Ende Oktober, da die Temperaturen während dieser Zeit am besten erträglich sind. Die Frühlingstemperaturen sind mild und für Überlandreisen besonders gut geeignet. Auf Reisen im Herbst sorgt die Erntezeit für überbordende Auslagen auf den Märkten. Für Urlauber, die gern das persönliche Leben des Usbeken kennenlernen möchten, ist deshalb der Herbst die beste Reisezeit. Für Wander- und Klettertouristen, die die gebirgigen Gegenden Usbekistans erkunden möchten, sind die Monate Juli und August ideal, da in dieser Zeit eine stabile Wetterlage herrscht. Im Gebirge steigen die Temperaturen im Sommer auf angenehme 25 Grad.

In den heißen Sommern fällt so gut wie kein Niederschlag. Dadurch entstehen die gefürchteten Staubstürme, die das Reisen über Land fast unmöglich machen.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Usbekistan wird ein Visum benötigt. Im Visum müssen der genaue Zeitraum und der Zweck der Reise aufgeführt sein. Touristen erhalten ein sogenanntes T-Visum, das eine Gültigkeitsdauer von einem Monat hat. Für Geschäftsreisende bestehen andere Voraussetzungen, die beim Konsulat zu erfragen sind. Ist während der Reise geplant, Abstecher in Nachbarländer zu unternehmen und von dort aus erneut nach Usbekistan einzureisen, muss ein Visum mit mehrfacher Einreisemöglichkeit vorhanden sein. Eine Änderung vor Ort ist nicht möglich.

Das usbekische Konsulat in Deutschland erteilt auf Antrag ein Visum, wenn Formular und Reisepass persönlich oder per Post vorgelegt werden. Auch eine elektronische Erfassung ist auf der Seite der Botschaft möglich. Der Reisepass muss noch mindestens drei Monate nach Reiseende gültig sein. Kinder benötigen einen eigenen Reisepass. Vorläufige Reisepässe werden anerkannt, Personalausweise dagegen nicht. Die Gebühren für die Visaerteilung sind nach Reisedauer gestaffelt und liegen derzeit bei 60 Euro für sieben Tage bzw. 80 Euro für 30 Tage Aufenthalt.

Nach der Einreise muss sich jeder Tourist innerhalb von 72 Stunden bei der UVViOG (Verwaltung für Ein-/Ausreise und Staatsbürgerschaft, ehemals OViR) des jeweiligen Stadtbezirks registrieren lassen. Die Registrierung muss bei Touristen zwingend vom Hotel vorgenommen werden. Bei Nichteinhaltung der Bestimmungen ist eine Abschiebung und Einreiseverweigerung für mehrere Jahre möglich.

Ein Einreisevisum direkt in der Hauptstadt Taschkent zu beantragen ist grundsätzlich zwar möglich, jedoch nur, wenn es im Herkunftsland kein Konsulat gibt oder die Zeit für die Beantragung zu kurz war. Es ist unbedingt zu empfehlen, sich rechtzeitig um ein Visum zu kümmern, damit eine Einreise ins Land ungehindert erfolgen kann.

Eine Einladung ist für Touristen aus Deutschland, Österreich und einigen anderen Ländern nicht mehr notwendig.

Verhaltensempfehlungen

Das Auswärtige Amt empfiehlt, den Reisepass grundsätzlich nicht aus der Hand zu geben oder wenigstens nur für kurze Zeit, wenn dies begründet erscheint. Bei Kontrollen können Kopien des Passes und des Visums vorgezeigt werden, die allerdings nicht von allen Stellen anerkannt werden. Dennoch ist es sinnvoll, Kopien anfertigen zu lassen und sicherheitshalber mitzunehmen.

Weiterhin gilt die Empfehlung, sich nachts nicht allein zu Fuß durch abgelegene Orte zu bewegen. Auf den Basaren und bei Menschenansammlungen ist auf die persönliche Habe zu achten.

Fotografieren ist nicht überall erlaubt. Besonders religiöse Gebäude und einige Staatseinrichtungen dürfen nicht abgelichtet werden. Sicherheitshalber sollten Reisende sich hier vorher kundig machen.Die usbekische Küche ist sehr vielseitig und überaus fleischlastig. Weit über eintausend verschiedene Rezepte sind im Laufe der Zeit bekanntgeworden. Als Grundnahrungsmittel gelten Reis und Brot, wobei das Brot noch ganz traditionell im Tandyr, einem Tonofen, gebacken wird.

Das Nationalgericht ist Plow, ein Reisgericht, das mit verschiedenen Fleisch- und Gemüsesorten sehr variationsreich zubereitet wird. Jede Region hat ihr eigenes Rezept. Laghman, ein Gericht aus Lamm, Gemüse und speziellen Nudeln, wird ebenfalls häufig serviert. Teigtaschen, die mit Hackfleisch und Zwiebeln gefüllt sind, werden Somsa genannt und im Lehmofen gebacken. Natürlich fehlt auch die russische Küche nicht. Borschtsch, die Rote-Bete-Suppe, wird auch in Usbekistan gern gegessen.

Als Nationalgetränk wird grüner Tee, Tschai genannt, fast überall angeboten und getrunken. In Usbekistan ist der Genuss von Alkohol nicht verboten. Vor allem Weine werden recht häufig konsumiert, obwohl das Land muslimisch ausgerichtet ist. Bier wird zumeist eingeführt, es gibt auch einige Brauereien im Inland, die usbekisches Bier herstellen. Wodka, Brandy und Sekt werden in Bars und Restaurants ausgeschenkt.

Kaffee gehört in Usbekistan nicht zu den gebräuchlichen Getränken. Vor allem echter Bohnenkaffee ist auf dem Land überhaupt nicht zu bekommen, allenfalls wird Instant-Kaffee in den Hotels angeboten.

Restaurants in den größeren Städten bieten zuweilen auch koreanische und chinesische Spezialitäten. Restaurants mit einheimischer Küche und Bäckereien sind überall zu finden.

Feste & Feiertage

In Usbekistan gibt es eine Reihe hauptsächlich gesetzlicher Feiertage. Dazugehören:

  • 1. Januar – Neujahr (Yangi Yil Bayrami)
  • 14. Januar - Tag der Verteidiger des Mutterlandes (Vatan himoyachilari kuni)
  • 18. März – Internationaler Frauentag (Xalqaro Xotin-Qizlar)
  • 21. März – Persisches Neujahrsfest (Navro’z Bayrami)
  • 9. Mai - Tage der Erinnerung = Ende des Zweiten Weltkriegs (Xotira va Qadirlash Kuni)
  • 1. September – Unabhängigkeitstag (Mustaqillik Kuni)
  • 8. Dezember – Verfassungstag (Konstitutsijya Kuni)

Die religiösen Feiertage sind das Ende des Ramadan (Eid-al-Fitr) und ein muslimischer Feiertag namens Eid al-Adha, die nicht auf ein bestimmtes Datum fallen.

Samstag und Sonntag gelten als Erholungstage. An diesen Tagen sind viele Geschäfte geschlossen, unter anderem auch die Post und die Banken.

Impfbestimmungen

Es gibt keine besonderen Impfempfehlungen für Reisen nach Usbekistan. Ratsam ist ein wirksamer Impfschutz gegen Polio, Tetanus, Hepatitis A, Meningitis und Diphtherie. Gegebenenfalls sollte der Impfstatus überprüft und nachgeimpft werden.

Die gesundheitliche Versorgung im Land ist nicht gewährleistet. In den großen Städten gibt es zwar gut ausgestattete Krankenhäuser, dennoch ist deren Standard mit deutschen Einrichtungen nicht zu vergleichen. Ärzte fordern häufig Barzahlung für die Behandlung. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die den Rücktransport im Falle von Krankheiten oder Unfällen einschließt, ist unbedingt zu empfehlen.

Zur Behandlung kleiner gesundheitlicher Probleme gehört eine gut sortierte Reiseapotheke ins Reisegepäck, die auch Einwegspritzen und Mittel gegen Magen-Darm-Krankheiten und Abwehrmittel gegen Insekten (Malaria!) enthält. Chronisch Kranke, die auf Medikamente angewiesen sind, müssen davon ausgehen, dass diese im Land nicht erhältlich sind. Ein ausreichender Vorrat gehört unbedingt in die Reiseapotheke. Die Notwendigkeit der Einnahme der entsprechenden Medikamente sollte vom behandelnden Arzt daheim in englischer Sprache schriftlich bestätigt werden. Die Medikamente und die Bestätigung müssen bei der Einreise am Zoll angegeben werden, um Probleme zu vermeiden.

Das Trinken von Wasser aus dem Wasserhahn ist nicht empfehlenswert. Sauberes Wasser wird aber abgepackt fast überall angeboten.

Kleidung

In Usbekistan kann es sehr heiß werden, aber auch kühle Nächte sind vor allem in den gebirgigen Regionen möglich. Wärmende Kleidung ist deshalb unbedingt einzupacken. Bei sommerlicher Kleidung ist darauf zu achten, dass sie nicht zu leger gehalten ist. Die Mehrzahl der Usbeken gehören dem Islam an, entsprechende Rücksicht ist auf deren religiöse Gefühle zu nehmen.

Das Tragen von kurzen Hosen ist generell erlaubt. Beim Betreten religiöser Stätten wird das Tragen von Kopftuch oder Hut und gedeckter Kleidung, die Ausschnitt und Schultern bedeckt, erwartet.

Post

Größere Postämter mit Übersetzer gibt es in jeder größeren Stadt. Beim Versand von Postkarten und Briefen ist davon auszugehen, dass diese gelesen werden. Es empfiehlt sich deshalb, die Post in geöffnetem Zustand in größeren Postämtern aufzugeben.

Die Postämter sind von 9.00 bis 18.00 geöffnet, außer an Erholungs- und Feiertagen. Zu den Erholungstagen gehören Samstag und Sonntag.

Die Postlaufzeiten nach Westeuropa dauern zwischen zwei Wochen und zwei Monaten.

Sprache

Amtssprache ist Usbekisch. Gerade in größeren Städten wird aber auch häufig Russisch gesprochen. In Samarkand und Buchara ist die tadschikische Sprache verbreitet. Englische Sprachkenntnisse sind bei der Bevölkerung kaum vorhanden, vereinzelt sprechen Einheimische aber Deutsch.

Zwar wurde die Verwendung der kyrillischen durch lateinische Buchstaben abgelöst, doch ist gerade auf dem Land die traditionelle Schreibweise noch gebräuchlich. Russische Grundkenntnisse oder zumindest die Kenntnis des russischen Alphabets sind von Vorteil.

Strom

Die Netzspannung beträgt 220 Volt bei 50 Hertz. In vielen Hotels sind standardisierte Steckdosen vorhanden. Die Mitnahme eines Adapters ist jedoch sinnvoll, besonders wenn die Reise durch abgelegene Regionen führt.

Telefon

Handy- und Smartphone-Anrufe sind über Roaming-Verträge mit den vier größten Anbietern in Deutschland: D1, Vodafon, E-Plus und O2 möglich.

Usbekistan-Reisende können nach der Einreise und der Registrierung eine lokale SIM-Karte der Telefongesellschaft Ucell kaufen. Die Karten sind bei den Verkaufsstellen gegen Vorlage von Pass und Registrierungsnachweis erhältlich.

Telefongespräche über Festnetz nach Deutschland können in den Hauptpostämtern geführt werden. Auch vom Hotel aus sind Anrufe möglich, eine Vorbestellung ist notwendig. Die Ländervorwahl für Usbekistan lautet: 00998, für Anrufe nach Deutschland gilt die Vorwahl 81049.

Trinkgeld / Bakschisch

Trinkgelder sind freiwillig, werden aber selbstverständlich gern genommen. Üblich sind Beträge in Höhe von 10 Prozent. Die Rechnungen von Hotels und Restaurants enthalten üblicherweise bereits einen Trinkgeldbetrag von 10 bis 15 Prozent. Viele Gefälligkeiten im Land wie zum Beispiel der Besuch von Kulturstätten lassen sich durch ein entsprechendes Bakschisch erlangen. Es lohnt sich deshalb, eine ausreichende Menge kleiner Scheine mitzuführen.

Währung & Geld

Die usbekische Währung ist der Sum, der als Banknote im Wert von 100, 200, 500 und 1.000 ausgegeben wird. Ein Sum besteht aus 100 Tiyin. Münzen sind jedoch so gut wie kaum im Umlauf. Der Wechselkurs von Sum zu Euro liegt derzeit (Stand April 2015) bei 1.000 Sum zu 0,37 Euro bzw. 0,40 Dollar.

Getauscht werden Dollar und Euro in die Landeswährung in den Wechselstuben. Allerdings nehmen Banken und Wechselstuben nur tadellose, nicht geknitterte oder sonst beschädigte Scheine an. Es ist deshalb darauf zu achten, dass nur neue Scheine mit auf die Reise genommen werden.

Reisende sollte genügend Bargeld mit sich führen. Es gibt zwar in den Hotels und größeren Städten Bankautomaten, doch sind diese häufig nicht bestückt. American Express und Traveler Checks sind keine echte Alternative, da für die Einlösung recht hohe Gebühren anfallen. In größeren Hotels und Geschäften werden Master Cards und Visa Cards als Zahlungsmittel akzeptiert.

Devisen dürfen in unbeschränkter Höhe eingeführt werden. Bei der Einreise sind alle mitgeführten Devisen beim Zoll anzugeben. Ist der Betrag höher als 5.000 Dollar (oder entspricht bei anderen Währungen einem ähnlich hohen Wert), ist ein zusätzliches Formular auszufüllen. Der Reisende erhält dafür einen Beleg, den er gut aufbewahren muss, da er ihn bei der Ausreise vorlegen muss. Ist der Barbetrag bei der Ausreise höher als bei der Einreise, muss der Besitzer belegen können, dass es sich um eigenes Geld handelt, das er von seinem eigenen Konto geholt hat. Entsprechende Quittungen sollten deshalb gut aufbewahrt werden. Nicht belegbare Beträge werden eingezogen. (Siehe auch unter Zollbestimmungen).

Sum und Tiyin dürfen grundsätzlich nicht außer Landes gebracht werden. Sie können bei der Ausreise in Dollar aber nicht in Euro umgetauscht werden. Grundsätzlich empfiehlt sich, die Landeswährung während der Reise auszugeben.

Zeitumstellung

Die Zeitverschiebung beträgt plus 4 Stunden zur MEZ. In der Sommerzeit verkürzt sich der Zeitunterschied auf plus 3 Stunden.

Zollbestimmungen

Bei der Ankunft in Usbekistan müssen alle Reisenden zwei Zollformulare ausfüllen, bei der Einfuhr großer Bargeldmengen gibt es ein zusätzliches Formular. Aufzuführen sind neben dem Bargeld sämtliche Wertsachen, die mitgeführt werden. Dazugehören Edelmetalle und Schmuckstücke sowie elektronische Geräte. Auch Medikamente müssen angegeben werden.

Die Formulare werden doppelt ausgefüllt. Ein Exemplar verbleibt beim Zoll, das andere erhält der Reisende. Eine sorgfältige Aufbewahrung ist ratsam, da die abgestempelte Erklärung bei der Ausreise wieder vorgelegt werden muss.

Pro Person dürfen zwei Liter Alkohol eingeführt werden, bei der Ausreise darf die Gesamtmenge an Flüssigkeiten nicht größer als ein Liter sein. Ansonsten gelten die allgemeinen Zollbestimmungen. Waffen und Drogen dürfen nicht ins Land gebracht werden.

Die Ausfuhr von Antiquitäten, die älter als 75 Jahre sind, ist verboten.

Taschenkontrollen und das Zählen des Bargelds werden bei der Ausreise häufig durchgeführt, sodass Reisende unbedingt korrekte Angaben machen sollten. Anderenfalls drohen hohe Geldbußen und eine Verzögerung der Abreise.

 

Hinweis

Eine Gewähr für die Gültigkeit der obigen Hinweise können wir nicht übernehmen. Zwar überprüfen wir die Bestimmungen in unregelmäßigen Abständen, doch können sich die Vorschriften oder Reisebedingungen in der Zwischenzeit geändert haben. Stets aktuelle und detaillierte Hinweise zu den Einreisebestimmungen für Usbekistan finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amt und auf der Seite des Konsulats von Usbekistan in Berlin.

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