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Usbekistan ausführlich mit Ferganatal in einer Kleingruppe

ab 3.099 € p.P.

Das Besondere

  • Besuch der vier UNESCO Weltkulturerbestätten Usbekistans in Samarkand, Buchara, Khiva & Schahr-e Sabs
  • komfortable Fahrt mit dem Zug auf der langen Strecke von Taschkent ins Ferganatal
  • zu Gast bei einem berühmten Keramikmeister im Ferganatal
  • Besuch einer Seidenmanufaktur in Margilan
  • Sammlung klassischer, russischer Avantgarde-Kunst im Savitsky-Museum in Nukus
  • durchgeführt mit 4 Personen bis maximal 12 Personen

Tag 1: Flug von Frankfurt nach Taschkent

Ihre Reise beginnt mit dem Flug nach Taschkent. Nach Ihrer Ankunft am Flughafen erfolgt der Transfer zu Ihrem Hotel.(Fahrtstrecke: ca. 10 km; Fahrtzeit: ca. 20 Minuten)

Übernachtung in Taschkent 

Tag 2: Taschkent - Nukus - Khiva

Tauchen Sie in die pulsierende Atmosphäre der usbekischen Hauptstadt Taschkent ein und lassen Sie sich von den vielfältigen Sehenswürdigkeiten verzaubern. Die Stadt präsentiert sich in einer Mischung aus Postsowjet-Charme und orientalischem Flair. Nach einem gemütlichen Frühstück begeben Sie sich auf eine exklusive Entdeckungstour, welche im komfortablen Kleinbus und per U-Bahn stattfindet – eine Erfahrung, die in kleiner Gruppe in Begleitung mit Ihrer deutschsprachigen Reiseleitung viel Raum für Austausch und Begegnungen bietet. Taschkent ist zu groß, um es zu Fuß zu erkunden, und Sie werden beeindruckt sein, wie sauber und sehenswert die einzelnen U-Bahn-Stationen sind. Jede Station ist in unterschiedlichen Stilen gebaut und bietet die einzigartige Möglichkeit, Ihre Zeit in Taschkent so nah wie möglich an den Bewohnern der Stadt zu erleben. Lernen Sie die heilige Stadt Taschkent mit ihren zahlreichen kulturellen und religiösen Stätten kennen, darunter das faszinierende Koranmuseum, die beeindruckende Koranschule und die imposante Freitagsmoschee.

Anschließend geht es weiter mit der U-Bahn zum farbenfrohen Tschor-Su Basar von Taschkent, wo Sie das bunte Treiben beobachten können. Ein Höhepunkt auf dem Basar ist der Besuch einer traditionellen Backstube mit ihrem riesigen Lehmofen. Ihre Reiseleitung erzählt Ihnen spannende Details über das Brotbacken in Usbekistan und Sie haben sogar die Möglichkeit, das frisch zubereitete Tandur Brot zu probieren.

Mit der Metro geht es weiter zum beeindruckenden Thimur-Platz, umgeben von einem großen Park und der ersten Universität Usbekistans.  

Die Mittagspause verbringen Sie in einem ausgewählten Lokal, das Ihnen die Möglichkeit bietet, die reiche Vielfalt der usbekischen Küche zu entdecken. Hier können Sie während Ihrer Pause köstliche Spezialitäten wie das traditionelle Fladenbrot Non oder die beliebte Suppe Shurpa mit Fleisch, Gemüse und Kräutern probieren.

Weitere Sehenswürdigkeiten erwarten Sie, die Sie bequem mit dem Bus erreichen. Der Unabhängigkeitsplatz Mustaqillik Maydoni mit dem imposanten Senatsgebäude und der erfrischenden Fontäne, sowie die Besichtigung einer beeindruckenden Kirche stehen auf dem Programm. 

Nach einem spannenden Tag kehren Sie kurz im Hotel ein, um sich frisch zu machen. Anschließend geht es ins Restaurant für Ihr erstes gemeinsames Abendessen. Tauschen Sie sich mit Ihrer Reiseleitung und Mitreisenden über Ihre bis lang gewonnenen Eindrücke aus.

Übernachtung in Taschkent (Frühstück, Abendessen)

Tag 3: Taschkent – Khiva

Früh startet die Morgenmaschine nach Nukus. Ihre Reiseleitung hat eine Frühstücksbox mit einem Sandwich, etwas Obst und Joghurt für Sie im Gepäck. Nach einem kurzen Flug von etwa eineinhalb Stunden landen Sie in Nukus, welches von einer kargen Wüstenlandschaft umgeben ist. Auch die Temperaturen sind etwas kühler als noch am Vortag in Taschkent. Hier erwartet Sie ein kultureller Schatz: Das Savitsky-Museum beherbergt die weltweit einzigartige Sammlung klassischer russischer Avantgarde-Kunst. Die Ausstellungsstücke gehen auf den Namensgeber, einen privaten Sammler, zurück, der die Kunst Karakalpakistans bewahren wollte und seine Sammlung mit Werken der usbekischen und russischen Avantgarde bereicherte.

Stärken Sie sich je nach Wunsch der Mitglieder Ihrer Kleingruppe in einem netten Restaurant oder nehmen Sie nur ein paar Snacks aus dem Supermarkt mit auf die Hand. Anschließend geht es weiter in Richtung Khiva. Nach wenigen Stunden Fahrt durch die Steppen- und Wüstenlandschaft der Kisilkum, kommen Sie an Ihrem nächsten Stopp an. Die antike Festungsanlage Ayaz Kala verspricht eine wunderbar erhaltene eindrucksvolle Lehmbauarchitektur, die eine Zeitreise in die Blütezeit der Seidenstraße ermöglicht. Die majestätische Lage auf einem Hügel bietet zudem einen atemberaubenden Panoramablick über die endlose Wüstenlandschaft. Bei einem Besuch in einem nahegelegenen Jurtenlager, bekommen Sie einen Eindruck, wie das Leben und der Alltag hier früher wohl aussahen.

Gegen frühen Abend erreichen Sie schließlich Khiva, wo Sie direkt im Hotel einchecken können. Nach einer kurzen Pause begeben Sie sich in die Altstadt, um in einer ehemaligen Koranschule, welche zum Restaurant umfunktioniert wurde, ein köstliches Abendessen zu genießen. Lassen Sie sich von der einzigartigen Atmosphäre dieses historischen Ortes verzaubern und den Tag stilvoll ausklingen. (Fahrtstrecke: ca. 180 km; Fahrtzeit: ca. 3,5 - 4 Stunden)

Übernachtung in Khiva (Frühstück, Abendessen)

Tag 4: Unterwegs in Khiva

Nach einem frühen Start am Vortag geht es heute wieder eher gemütlich los. Tauchen Sie ein in die faszinierende Altstadt von Khiva, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Gemeinsam mit Ihrer Reiseleitung schlendern Sie durch die engen Gassen und lernen die Altstadt von Khiva kennen, welche seit ihrer Errichtung im 18. Jahrhundert nahezu unverändert geblieben ist. Gut, dass Sie nur in der kleinen Gruppe unterwegs sind, dadurch behalten auch die Gassen ihren Charme – sie sind definitiv nicht für große Gruppen gemacht. Khiva ist eine Art lebendiges „Freilichtmuseum“, in dem man auf Schritt und Tritt orientalische Ornamente bewundern kann. Die türkisblauen Kacheln der Gebäude erzählen Geschichten aus längst vergangenen Zeiten. Während der Führung erhalten Sie nicht nur allgemeine Informationen über Khiva, sondern auch Einblicke in die Geschichte, die soziale Struktur und das Leben der Einwohner.

Beeindruckende Stadtmauern, majestätische Minarette, geschichtsträchtige Denkmäler und Medresen, die vom 12. bis zum 19. Jahrhundert als Teil des Bildungssystems dienten, warten darauf, von Ihnen erkundet zu werden. Der nahe gelegene Fluss bietet nicht nur malerische Ausblicke, sondern auch eine entspannte Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt.

Besonders sehenswert ist die Medrese mit einer faszinierenden Fotoausstellung, die Einblicke in vergangene Zeiten gewährt. Schlendern Sie durch die Handwerkerstraße, wo Sie in den Basaren mit den lokalen Handwerkern um den besten Preis feilschen können. Hier haben Sie die Möglichkeit, ein individuelles Souvenir mit nach Hause zu nehmen und gemeinsam Ihrer Reiseleitung und den anderen Mitreisenden in einen intensiven Austausch mit den Händlern zu kommen. Der Nachmittag steht Ihnen für Ihre Wünsche zur Verfügung.

Übernachtung in Khiva (Frühstück)

Tag 5: Mehr von Khiva

Am Vormittag besuchen Sie noch einmal die faszinierende Altstadt Itchan Khala von Khiva ein, die mit historischen Schätzen und kulturellen Highlights wartet. Sie erkunden die beeindruckende Koranschule, die heute als Kunstmuseum dient, bewundern Sie die kunstvolle Säulengalerie und lassen Sie sich von der tausendjährigen Dschuma-Moschee verzaubern. Entdecken Sie das Osttor, das Minoriten Museum und weitere faszinierende Festungsanlagen, wie den Tasch-Hauli-Palast, der von der reichen Geschichte der Stadt zeugt.

Auch heute steht Ihnen der Nachmittag zur freien Verfügung. Sie können entweder in Ihrem Hotel entspannen und die schöne Atmosphäre im netten Innenhof genießen oder Sie schlendern noch ein wenig durch die Altstadt von Khiva.

Bevor die Sonne untergeht, finden Sie sich wieder mit Ihrer Kleingruppe und der Reiseleitung zusammen und machen sich in Richtung Stadtmauer auf, um von dort aus den Sonnenuntergang auf der Mauer zu genießen. Dieser Ort bietet nicht nur eine atemberaubende Aussicht auf die schimmernden Farben des Himmels, die über die Stadt tanzen, sondern auch eine einzigartige Perspektive auf das sich langsam verändernde Bild der romantischen Altstadt.

Anschließend treffen Sie sich mit Ihren Mitreisenden zu einem gemeinsamen Abendessen in einem ausgewählten Restaurant in der Altstadt. Genießen Sie die kulinarischen Köstlichkeiten und tauschen Sie Ihre Eindrücke vom Tag aus. 

Übernachtung in Khiva (Frühstück, Abendessen)

Tag 6: Khiva - Buchara

Nach dem Frühstück begeben Sie sich auf Ihre Weiterreise in südöstlicher Richtung nach Buchara. Während der Fahrt durch die überraschend vegetationsreiche Wüste wird Ihnen Ihre Reiseleitung nicht nur Geschichten über die Region erzählen, sondern auch Einblicke in die Traditionen der 120 verschiedenen Volksgruppen Usbekistans geben.

Gegen Mittag kehren Sie in einem malerischen Teehaus ein und können hier bereits die Kontraste der Oasenstadt Buchara erahnen, die von kleinen Teehäusern und belebten Straßen geprägt sein wird.

Nutzen Sie die anschließende Weiterreise, um die Landschaft zu beobachten, zu entspannen oder sich mit Ihrer Reiseleitung und den Mitreisenden über das vielseitige Usbekistan auszutauschen. Durch die komfortable Größe Ihres Kleinbusses, haben Sie die Möglichkeiten alle gemeinsam über ein Thema zu sprechen und Fragen in die ganze Runde zu stellen.  

Am frühen Abend kommen Sie in Buchara an. Je nachdem wie Sie sich fühlen, können Sie den Abend für sich gestalten oder Sie kommen noch einmal zu einem gemeinsamen Abendessen zusammen. (Fahrtstrecke: ca. 455 km; Fahrtzeit: ca. 8 Stunden)

Übernachtung in Buchara (Frühstück, Mittagessen)

Tag 7: Historisches Buchara

Nach dem Frühstück beginnt Ihre erlebnisreiche Erkundungstour und führt Sie zur beeindruckenden Zitadelle Ark. Tauchen Sie ein in den faszinierenden Zauber der Altstadt von Buchara, die mit ihren imposanten Palästen, Moscheen, Mausoleen und Medresen zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Sie schlendern durch die malerischen Gassen und über den lebhaften Handwerksbasar unter den Kuppeldächern. Hier bieten Weber, Messerschmiede und Holzschnitzer ihre kunstvollen Waren an. Vielleicht ist ja etwas dabei, was Sie mit nach Hause nehmen möchten. In Buchara gibt es mehr als 100 ehemalige Koranschulen. Ihre Reiseleitung wählt für Sie die wichtigsten und schönsten aus, damit Sie das Beste dieser historischen Stätten erleben können. Sie erlangen einen tiefen Einblick in die reiche Kultur und Geschichte dieser Stadt.

Zu Fuß geht es zurück zum Hotel, so dass Sie die einzigartige Atmosphäre Bucharas noch intensiver erleben können. Bei Bedarf können Sie sich bei einer gemütlichen Kaffeepause entspannen.

Am Nachmittag besuchen Sie eine besondere Fotoausstellung in einer alten Karawanserei, mit Werken des usbekischen Fotografen Shavkat Boltaev. Wenn Sie möchten, können Sie mit seinen Studierenden ins Gespräch kommen, welche Ihnen mit Begeisterung die Geschichten hinter den beeindruckenden Bildern erzählen werden.

Lassen Sie den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen in der Altstadt ausklingen. Das ausgewählte Restaurant bietet ein sehr authentisches Ambiente, welches durch die traditionell orientalische Musik und den antiken Stil untermalt wird.

Übernachtung in Buchara (Frühstück, Abendessen)

Tag 8: Auf den Spuren von Naqshbandi

Heute führt Sie Ihre Reise zu einer bedeutenden Pilgerstätte, der Grabstätte des Sufi-Ordensgründers Naqshbandi. Außerhalb der Stadt erwarten Sie die prachtvolle Sommerresidenz des letzten regierenden Emirs und die imposante Residenz der Kaufmannsfamilie Khodjaev. Diese historischen Stätten geben Ihnen einen tiefen Einblick in die kulturelle und religiöse Vielfalt dieser Region.

Nach einem inspirierenden Vormittag haben Sie die Möglichkeit, den Nachmittag in Buchara auf eigene Faust zu gestalten. Ob Sie bereits Souvenirs gekauft haben und sich einen weiteren Bummel über den Basar für Samarkand aufheben oder die Stadt weiter erkunden möchten, bleibt Ihnen überlassen. Wer einen authentischen Einblick in die deutsch-usbekischen Beziehungen bekommen möchte, dem sei ein Besuch im „Deutschen Eck“ des Café Wishbone empfohlen. An diesem "Stammtisch" treffen sich gerne usbekische Deutschstudenten. Vielleicht haben Sie ja Lust und kommen ins Gespräch und erleben dabei die lokale Kultur aus erster Hand.

Am Abend erwartet Sie ein Dreigängemenü mit nationalen Köstlichkeiten wie der Reissuppe Mastava, dem Nudelgericht Qourma Lagman und dem Klassiker Bakhlava als Nachtisch in einem familiengeführten Restaurant. Genießen Sie die lokale Gastfreundschaft und lassen Sie den Tag in gemütlicher Atmosphäre ausklingen. Freuen Sie sich auf ein Dreigängemenü mit nationalen Köstlichkeiten wie der Reissuppe Mastava, dem Nudelgericht Qourma Lagman und dem Klassiker Bakhlava als Nachtisch.

Übernachtung in Buchara (Frühstück, Abendessen)

Tag 9: Buchara – Schahr-e Sabs - Samarkand

Machen Sie sich bereit für eine faszinierende Reise von Buchara nach Samarkand mit einem Zwischenstopp in der historischen Stadt Schahr-e Sabs.

Gegen Mittag erreichen Sie Schahr-e Sabs, die Geburtsstadt von König Timur. Hier werden Sie von den gigantischen Bauten der Timuriden beeindruckt sein, darunter das Eingangsportal des einst großen Weißen Palastes und das Jahongir-Mausoleum. König Timur war unter anderem für imposante Bauwerke bekannt – in Schahr-e Sabs wird dies ganz deutlich. Nach einem kurzen Stadtrundgang und dem Besuch der wichtigsten Denkmäler fahren Sie weiter nach Samarkand.

Während des Reisetages haben Sie die Gelegenheit sich mit Ihrer Reiseleitung und Ihren Mitreisenden auszutauschen oder Sie nutzen die Zeit zum Entspannen. Der Kleinbus ist klimatisiert und bietet komfortable Sitze, wodurch auch die längere Fahrt durch die rurale Landschaft Usbekistans angenehm sein wird.

Am Abend erreichen Sie die märchenhafte Stadt Samarkand. Tauchen Sie ein in die faszinierende Atmosphäre dieser orientalischen Stadt, die Sie mit ihrer Schönheit und Geschichte verzaubern wird. Kommen Sie zu einem gemeinsamen Abendessen zusammen. (Fahrtstrecke: ca. 400 km; Fahrtzeit: ca. 6,5 Stunden)

Übernachtung in Samarkand (Frühstück, Abendessen)

Tag 10: Antikes Samarkand

Heute erleben Sie die faszinierende Ursprünglichkeit einer der ältesten Städte der Welt - Samarkand. Am Vormittag besuchen Sie die Totenstadt Schah-i-Sinda, wo sich prächtige Mausoleen und Moscheen aneinanderreihen und Ihnen einen Einblick in die kulturelle Schönheit dieser Region geben.

Nach einer kurzen Mittagspause besuchen Sie die Ruinenstadt Afrosiab. Hier erhalten Sie einen tiefen Einblick in die Geschichte der Stadt. Entdecken Sie die Anfänge Samarkands und tauchen ein in eine faszinierende Vergangenheit. Ihr nächster Halt führt Sie zum mittelalterlichen Ulugbek Observatorium, wo im 15. Jahrhundert die Sterne erforscht wurden. Erkunden Sie die Ruinen dieser historischen Stätte und lassen sich von den alten Wissenschaften begeistern.

Vor dem Abendessen erwartet Sie eine kurze Pause. Freuen Sie sich auf ein spannendes Abendprogramm. Zu Gast bei einer Familie erleben Sie einen intensiven Austausch und den Alltag der Usbeken hautnah. Sollte es einmal Sprachbarrieren geben, unterstützt Ihre Reiseleitung mit ihren wunderbaren Deutschkenntnissen. Auf dem Speiseplan steht das Nationalgericht „Plov“, welches aus Reis mit Fleisch und Karotten besteht. Beenden Sie diesen erlebnisreichen Tag mit einem faszinierenden Spaziergang über den majestätischen Registan-Platz. Dieser geschichtsträchtige Platz, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, entfaltet bei Nacht seinen ganz eigenen Zauber, wenn die prächtigen Gebäude in bezauberndem Glanz erstrahlen und die Geschichten der Region auf eindrucksvolle Weise lebendig werden. 

Übernachtung in Samarkand (Frühstück, Abendessen)

Tag 11: Sightseeing Samarkand

Freuen Sie sich auf einen weiteren Tag voller faszinierender Entdeckungen in Samarkand! Sie besuchen am Vormittag das Gur-Emir-Mausoleum, die letzte Ruhestätte des legendären Königs Timur. Neben den prächtigen Architekturwerken war er auch für seine militärischen Erfolge bekannt. Das von ihm gegründete Timuridenreich erstreckte sich über große Teile Zentralasiens, des Nahen Ostens und des Kaukasus, in dem seine Herrschaft von 1370 bis zu seinem Tod im Jahr 1405 dauerte. Tauchen Sie ein in die Geschichte und die beeindruckende Architektur dieses historischen Ortes.

Gegen Mittag besuchen Sie ein weiteres Mal den beeindruckenden Registan-Platz, UNESCO-Weltkulturerbe und Wahrzeichen des Landes im Zentrum der Stadt. Bei Tag wirkt er in seiner vollen Pracht mit Sicherheit noch einmal ganz anders als am Abend. Der Platz wird von den drei beeindruckenden Medresen Ulugbek, Schir Dor und Tillya-Kari aus dem 15. und 17. Jahrhundert gesäumt, welche ein wunderbares Fotomotiv darstellen. Sie werden mit Sicherheit genügend Zeit haben diese mit Ihrer Kamera festzuhalten.

Zu Fuß erreichen Sie die Bibi-Chanum Moschee aus dem 14. Jahrhundert, welche eine der größten Moscheen ihrer Zeit, mit prächtiger Architektur und dekorativen Elementen darstellt.

Anschließend haben Sie Zeit für einen Bummel durch den großen Lebensmittelbasar und lassen Sie sich von der lebendigen Atmosphäre verzaubern.  Auf Grund der kleinen Gruppengröße können Sie auch alle gemeinsam über den Basar schlendern. Vielleicht nehmen Ihre Mitreisenden die Eindrücke noch einmal ganz anders wahr als Sie. So können Sie Ihre Gedanken und Eindrücke teilen und sich auch mit Ihrer Reiseleitung austauschen. Den Abend können Sie ganz entspannt in Ihrem Hotel verbringen. 

Übernachtung in Samarkand (Frühstück)

Tag 12: Samarkand – Taschkent

Der Tag beginnt mit einem Besuch beim Grab des Heiligen Daniel. Dieser heilige Ort ist ein spirituelles Zentrum und zieht Gläubige aus der ganzen Region an.

Anschließend fahren Sie weiter zu einer historischen Wassermühle und Papierfabrik. Hier haben Sie die Möglichkeit zu sehen, wie noch heute Papier aus der Rinde von Maulbeerbäumen in Handarbeit hergestellt wird. Tauchen Sie ein in dieses traditionelle Handwerk, das nicht nur für Sie als Reisende, sondern auch für die Einheimischen von großer Bedeutung ist. Die umliegende Gartenanlage bietet Einblick in die Geschichte und die lebendige Kultur der Region.

Weiter geht Ihre Reise nach Taschkent. Entspannen Sie sich während der Fahrt und bewundern Sie die abwechslungsreiche Landschaft Usbekistans. Nach der Ankunft in Taschkent haben Sie etwas Freizeit zum Entspannen und Frischmachen.

Am Abend erwartet Sie ein kulinarisches Highlight, wenn Sie in einem lokalen Restaurant zu Abend essen. Genießen Sie die authentische usbekische Küche, probieren Sie Gerichte wie Schaschlik oder Manti und lassen Sie die Eindrücke dieses ereignisreichen Tages Revue passieren. (Fahrtstrecke: ca. 300 km; Fahrtzeit: ca. 5 Stunden)

Übernachtung in Taschkent (Frühstück, Abendessen)

Tag 13: Taschkent – Margilan - Rischtan - Kokand

Begeben Sie sich mit einer bequemen Zugfahrt in das grüne Paradies Usbekistans, ins malerische Fergana-Tal! Ihre Reise beginnt früh morgens, wenn Sie Ihre Koffer im Hotel lassen und sich mit einem Tagesrucksack zum Bahnhof begeben. Der Zug, ein geräumiges und komfortables Verkehrsmittel, nimmt Sie mit auf eine Reise durch die atemberaubende Landschaft des Ferganatals, das für seine üppige Vegetation bekannt ist. Genießen Sie die ca. 5-stündige Fahrt in einem klimatisierten Waggon gemeinsam mit Ihrer Reiseleitung und Mitreisenden. Da Sie alle beieinander sitzen, können Sie auch diese Zeit wieder für Fragen oder Themen nutzen die noch offen sind.

Ihr erster Halt ist Margilan, auch bekannt als die "Stadt der Seide". Nach einem stärkenden Mittagessen lernen Sie hier die faszinierende Welt der Seidenherstellung kennen. In einer Seidenmanufaktur erfahren Sie alles über die Produktionsschritte des "weißen Goldes". Die Qualität und das Design der hier hergestellten Seidenstoffe sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Mit einem Kleinbus setzen Sie die Entdeckungen auf der Weiterfahrt nach Kokand fort. Unterwegs machen Sie Halt in der Werkstatt eines bekannten Keramikmeisters in Rischtan. Hier erleben Sie den Herstellungsprozess der typischen Fergana-Keramik mit ihren türkisblauen Farben. Sie bewundern die Kunstfertigkeit des Meisters und haben die Möglichkeit, einzigartige Keramikwaren zu erwerben.

Am späten Nachmittag erreichen Sie schließlich Kokand, wo Sie den Tag mit einem köstlichen Abendessen ausklingen lassen. (Zugfahrt: ca. 5 Stunden; Fahrtstrecke: Margilan-Rischtan ca. 50 km; Fahrtzeit: ca. 1 Stunde; Fahrtstrecke: Rischtan-Kokand ca. 50 km; Fahrtzeit: ca. 1 Stunde)

Übernachtung in Kokand. (Frühstück, Mittagessen, Abendessen)

Tag 14: Kokand – Taschkent

Nach einem ausgiebigen Frühstück starten Sie Ihre Erkundungstour durch die ehemalige Khanatshauptstadt Kokand. Bestaunen Sie die prachtvollen islamischen Bauwerke, darunter den Palast des Chudojar-Khans, die Norbutabey Medrese und die beeindruckende Dschami-Moschee. Das Hamza House Museum gibt einen Einblick in die reiche Geschichte der Region, bevor es in den ehemals russischen Teil Kokands geht.

Ihre Mittagspause verbringen Sie in einem traditionellen Teehaus. Nach einer erlebnisreichen Stadtrundfahrt steht der Kamchik-Pass (2.268 m) auf dem Programm. Dieser beeindruckende Pass bietet atemberaubende Panoramablicke auf das malerische Fergana-Tal und die majestätischen Berge. Da der Pass für Busse gesperrt ist, steigen Sie für die Fahrt in komfortable PKW um. Genießen Sie die Fahrt und die beeindruckende Landschaft.

Nach Ihrer Ankunft zurück in Taschkent können Sie sich ein wenig ausruhen bevor Sie zu einem letzten gemeinsamen Abendessen mit Ihrer Reiseleitung und Ihren Mitreisenden aufbrechen. Freuen Sie sich auf kulinarische Highlights in einem renommierten Restaurant der Stadt. Hier können Sie in geselliger Runde die Eindrücke Ihrer Reise Revue passieren lassen und vielleicht noch ein letztes Mal Ihre favorisierte Spezialität aus Usbekistan kosten. (Fahrtstrecke: ca. 250 km; Fahrtzeit: ca. 4,5 - 5 Stunden (inkl. Fotopausen)

Übernachtung in Taschkent (Frühstück, Abendessen)

Tag 15: Rückflug von Taschkent nach Deutschland

Heute verabschieden Sie sich von Usbekistan und seiner Gastfreundschaft. Rückflug nach Deutschland.


Hinweise

  • Durchführungsgarantie ab 4 Personen! Maximal 12 Teilnehmer
  • Erforderliche Reiseunterlagen & Impfungen: Ein Reisepass mit mind. 3 Monate Gültigkeit nach Rückreise ist erforderlich. Detaillierte Informationen zu den Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige finden Sie beim Auswärtigen Amt.
  • Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
  • Reiseveranstalter SKR Reisen GmbH, Venloer Str. 47-53, 50672 Köln
  • Unsere Reisen sind grundsätzlich nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Sofern Sie unter einer Mobilitätseinschränkung leiden und eine Reise (oder diese Reise) buchen wollen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Eingeschlossene Leistungen

  • Flug (Economy) mit Uzbekistan Airways oder teilweise mit Turkish Airlines von Frankfurt/M. nach Taschkent und zurück (inkl. Steuern & Gebühren). Platzangebot begrenzt.
  • Weiterer Flug laut Reiseverlauf (Economy)
  • Transporte in klimatisierten Fahrzeugen
  • Zugfahrt (Economy) von Samarkand nach Taschkent
  • 10 Nächte im Doppelzimmer (DZ) mit Bad oder Dusche/WC
  • täglich Frühstück, 1x Mittagessen, 4x Abendessen
  • Eintrittsgelder
  • lokales Handwerk: Besuch einer historischen Papiermühle
  • deutschsprachige, örtliche Reiseleitung

Ihre Unterkünfte

  • 2 Nächte in Taschkent Hotel Navruz
  • 3 Nächte in Khiva Hotel Old Khiva
  • 3 Nächte in Buchara Hotel Fatima
  • 3 Nächte in Samarkand Hotel Arba
  • 1 Nacht in Taschkent Hotel Navruz
  • 1 Nacht in Kokant Hotel Asmald Palace
  • 1 Nacht in Taschkent Hotel Navruz  

Zusatzinformationen

  • In den Wintermonaten finden die Überlandfahrten je nach Verfügbarkeit bei schlechten Wetterverhältnissen im Zug statt. Die Besichtigung von Schahr-e Sabs entfällt bei der Fahrt mit dem Zug. Bitte beachten Sie die entsprechenden Fußnoten.
  • An einem Sondertermin im März erleben Sie die Jahrtausende alte Tradition des Nowruz Festes – das Frühlings und Neujahrsfest zur Tag- und Nacht-Gleiche am 20./21. März. Religionen, ethnische Abstammungen, Fehden und sogar Kriege wurden schon in der Vergangenheit zu dieser besonderen Zeit außer Acht gelassen. Die Feierlichkeiten zum Nowruz beginnen schon vor dem 21. März. Häuser und Straßen werden gereinigt und begrünt und es werden alle Schulden beglichen, um schuldenfrei in das neue Jahr zu starten. In ganz Usbekistan erklingen zu den Festtagen feierlich Musik, auf großen und kleinen Bühnen finden Veranstaltungen von Sängern und Künstlern statt. Lassen Sie sich von dieser fröhlichen Zeit verzaubern und verköstigen Sie die typischen Spezialitäten des Nowruz.

Nicht eingeschlossene / zubuchbare Leistungen

  • Reiserücktrittskostenversicherung
  • Trinkgelder und private Ausgaben
  • Fakultative Ausflüge
  • Rail & Fly Ticket der Deutschen Bahn (85,- EUR pro Person/2. Klasse)

15-tägige Rundreise Usbekistans Höhepunkte und das grüne Ferganatal

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Usbekistan

Beste Reisezeit / Klima / Wetter

In Usbekistan herrscht aufgrund seiner zentralen Lage ohne Zugang zum Meer ein kontinentales Klima. Zwischen den sehr heißen, trocknen Sommern und den kalten Wintern herrscht ein Temperaturgefälle von bis zu 50 Grad. Ein großer Teil des Landes wird von Wüstenklima beherrscht. Hier sind Temperaturen zwischen 40 und 50 Grad Celsius sind keine Seltenheit.

Die besten Reisezeiten sind April bis Juni und September bis Ende Oktober, da die Temperaturen während dieser Zeit am besten erträglich sind. Die Frühlingstemperaturen sind mild und für Überlandreisen besonders gut geeignet. Auf Reisen im Herbst sorgt die Erntezeit für überbordende Auslagen auf den Märkten. Für Urlauber, die gern das persönliche Leben des Usbeken kennenlernen möchten, ist deshalb der Herbst die beste Reisezeit. Für Wander- und Klettertouristen, die die gebirgigen Gegenden Usbekistans erkunden möchten, sind die Monate Juli und August ideal, da in dieser Zeit eine stabile Wetterlage herrscht. Im Gebirge steigen die Temperaturen im Sommer auf angenehme 25 Grad.

In den heißen Sommern fällt so gut wie kein Niederschlag. Dadurch entstehen die gefürchteten Staubstürme, die das Reisen über Land fast unmöglich machen.

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Usbekistan wird ein Visum benötigt. Im Visum müssen der genaue Zeitraum und der Zweck der Reise aufgeführt sein. Touristen erhalten ein sogenanntes T-Visum, das eine Gültigkeitsdauer von einem Monat hat. Für Geschäftsreisende bestehen andere Voraussetzungen, die beim Konsulat zu erfragen sind. Ist während der Reise geplant, Abstecher in Nachbarländer zu unternehmen und von dort aus erneut nach Usbekistan einzureisen, muss ein Visum mit mehrfacher Einreisemöglichkeit vorhanden sein. Eine Änderung vor Ort ist nicht möglich.

Das usbekische Konsulat in Deutschland erteilt auf Antrag ein Visum, wenn Formular und Reisepass persönlich oder per Post vorgelegt werden. Auch eine elektronische Erfassung ist auf der Seite der Botschaft möglich. Der Reisepass muss noch mindestens drei Monate nach Reiseende gültig sein. Kinder benötigen einen eigenen Reisepass. Vorläufige Reisepässe werden anerkannt, Personalausweise dagegen nicht. Die Gebühren für die Visaerteilung sind nach Reisedauer gestaffelt und liegen derzeit bei 60 Euro für sieben Tage bzw. 80 Euro für 30 Tage Aufenthalt.

Nach der Einreise muss sich jeder Tourist innerhalb von 72 Stunden bei der UVViOG (Verwaltung für Ein-/Ausreise und Staatsbürgerschaft, ehemals OViR) des jeweiligen Stadtbezirks registrieren lassen. Die Registrierung muss bei Touristen zwingend vom Hotel vorgenommen werden. Bei Nichteinhaltung der Bestimmungen ist eine Abschiebung und Einreiseverweigerung für mehrere Jahre möglich.

Ein Einreisevisum direkt in der Hauptstadt Taschkent zu beantragen ist grundsätzlich zwar möglich, jedoch nur, wenn es im Herkunftsland kein Konsulat gibt oder die Zeit für die Beantragung zu kurz war. Es ist unbedingt zu empfehlen, sich rechtzeitig um ein Visum zu kümmern, damit eine Einreise ins Land ungehindert erfolgen kann.

Eine Einladung ist für Touristen aus Deutschland, Österreich und einigen anderen Ländern nicht mehr notwendig.

Verhaltensempfehlungen

Das Auswärtige Amt empfiehlt, den Reisepass grundsätzlich nicht aus der Hand zu geben oder wenigstens nur für kurze Zeit, wenn dies begründet erscheint. Bei Kontrollen können Kopien des Passes und des Visums vorgezeigt werden, die allerdings nicht von allen Stellen anerkannt werden. Dennoch ist es sinnvoll, Kopien anfertigen zu lassen und sicherheitshalber mitzunehmen.

Weiterhin gilt die Empfehlung, sich nachts nicht allein zu Fuß durch abgelegene Orte zu bewegen. Auf den Basaren und bei Menschenansammlungen ist auf die persönliche Habe zu achten.

Fotografieren ist nicht überall erlaubt. Besonders religiöse Gebäude und einige Staatseinrichtungen dürfen nicht abgelichtet werden. Sicherheitshalber sollten Reisende sich hier vorher kundig machen.Die usbekische Küche ist sehr vielseitig und überaus fleischlastig. Weit über eintausend verschiedene Rezepte sind im Laufe der Zeit bekanntgeworden. Als Grundnahrungsmittel gelten Reis und Brot, wobei das Brot noch ganz traditionell im Tandyr, einem Tonofen, gebacken wird.

Das Nationalgericht ist Plow, ein Reisgericht, das mit verschiedenen Fleisch- und Gemüsesorten sehr variationsreich zubereitet wird. Jede Region hat ihr eigenes Rezept. Laghman, ein Gericht aus Lamm, Gemüse und speziellen Nudeln, wird ebenfalls häufig serviert. Teigtaschen, die mit Hackfleisch und Zwiebeln gefüllt sind, werden Somsa genannt und im Lehmofen gebacken. Natürlich fehlt auch die russische Küche nicht. Borschtsch, die Rote-Bete-Suppe, wird auch in Usbekistan gern gegessen.

Als Nationalgetränk wird grüner Tee, Tschai genannt, fast überall angeboten und getrunken. In Usbekistan ist der Genuss von Alkohol nicht verboten. Vor allem Weine werden recht häufig konsumiert, obwohl das Land muslimisch ausgerichtet ist. Bier wird zumeist eingeführt, es gibt auch einige Brauereien im Inland, die usbekisches Bier herstellen. Wodka, Brandy und Sekt werden in Bars und Restaurants ausgeschenkt.

Kaffee gehört in Usbekistan nicht zu den gebräuchlichen Getränken. Vor allem echter Bohnenkaffee ist auf dem Land überhaupt nicht zu bekommen, allenfalls wird Instant-Kaffee in den Hotels angeboten.

Restaurants in den größeren Städten bieten zuweilen auch koreanische und chinesische Spezialitäten. Restaurants mit einheimischer Küche und Bäckereien sind überall zu finden.

Feste & Feiertage

In Usbekistan gibt es eine Reihe hauptsächlich gesetzlicher Feiertage. Dazugehören:

  • 1. Januar – Neujahr (Yangi Yil Bayrami)
  • 14. Januar - Tag der Verteidiger des Mutterlandes (Vatan himoyachilari kuni)
  • 18. März – Internationaler Frauentag (Xalqaro Xotin-Qizlar)
  • 21. März – Persisches Neujahrsfest (Navro’z Bayrami)
  • 9. Mai - Tage der Erinnerung = Ende des Zweiten Weltkriegs (Xotira va Qadirlash Kuni)
  • 1. September – Unabhängigkeitstag (Mustaqillik Kuni)
  • 8. Dezember – Verfassungstag (Konstitutsijya Kuni)

Die religiösen Feiertage sind das Ende des Ramadan (Eid-al-Fitr) und ein muslimischer Feiertag namens Eid al-Adha, die nicht auf ein bestimmtes Datum fallen.

Samstag und Sonntag gelten als Erholungstage. An diesen Tagen sind viele Geschäfte geschlossen, unter anderem auch die Post und die Banken.

Impfbestimmungen

Es gibt keine besonderen Impfempfehlungen für Reisen nach Usbekistan. Ratsam ist ein wirksamer Impfschutz gegen Polio, Tetanus, Hepatitis A, Meningitis und Diphtherie. Gegebenenfalls sollte der Impfstatus überprüft und nachgeimpft werden.

Die gesundheitliche Versorgung im Land ist nicht gewährleistet. In den großen Städten gibt es zwar gut ausgestattete Krankenhäuser, dennoch ist deren Standard mit deutschen Einrichtungen nicht zu vergleichen. Ärzte fordern häufig Barzahlung für die Behandlung. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die den Rücktransport im Falle von Krankheiten oder Unfällen einschließt, ist unbedingt zu empfehlen.

Zur Behandlung kleiner gesundheitlicher Probleme gehört eine gut sortierte Reiseapotheke ins Reisegepäck, die auch Einwegspritzen und Mittel gegen Magen-Darm-Krankheiten und Abwehrmittel gegen Insekten (Malaria!) enthält. Chronisch Kranke, die auf Medikamente angewiesen sind, müssen davon ausgehen, dass diese im Land nicht erhältlich sind. Ein ausreichender Vorrat gehört unbedingt in die Reiseapotheke. Die Notwendigkeit der Einnahme der entsprechenden Medikamente sollte vom behandelnden Arzt daheim in englischer Sprache schriftlich bestätigt werden. Die Medikamente und die Bestätigung müssen bei der Einreise am Zoll angegeben werden, um Probleme zu vermeiden.

Das Trinken von Wasser aus dem Wasserhahn ist nicht empfehlenswert. Sauberes Wasser wird aber abgepackt fast überall angeboten.

Kleidung

In Usbekistan kann es sehr heiß werden, aber auch kühle Nächte sind vor allem in den gebirgigen Regionen möglich. Wärmende Kleidung ist deshalb unbedingt einzupacken. Bei sommerlicher Kleidung ist darauf zu achten, dass sie nicht zu leger gehalten ist. Die Mehrzahl der Usbeken gehören dem Islam an, entsprechende Rücksicht ist auf deren religiöse Gefühle zu nehmen.

Das Tragen von kurzen Hosen ist generell erlaubt. Beim Betreten religiöser Stätten wird das Tragen von Kopftuch oder Hut und gedeckter Kleidung, die Ausschnitt und Schultern bedeckt, erwartet.

Post

Größere Postämter mit Übersetzer gibt es in jeder größeren Stadt. Beim Versand von Postkarten und Briefen ist davon auszugehen, dass diese gelesen werden. Es empfiehlt sich deshalb, die Post in geöffnetem Zustand in größeren Postämtern aufzugeben.

Die Postämter sind von 9.00 bis 18.00 geöffnet, außer an Erholungs- und Feiertagen. Zu den Erholungstagen gehören Samstag und Sonntag.

Die Postlaufzeiten nach Westeuropa dauern zwischen zwei Wochen und zwei Monaten.

Sprache

Amtssprache ist Usbekisch. Gerade in größeren Städten wird aber auch häufig Russisch gesprochen. In Samarkand und Buchara ist die tadschikische Sprache verbreitet. Englische Sprachkenntnisse sind bei der Bevölkerung kaum vorhanden, vereinzelt sprechen Einheimische aber Deutsch.

Zwar wurde die Verwendung der kyrillischen durch lateinische Buchstaben abgelöst, doch ist gerade auf dem Land die traditionelle Schreibweise noch gebräuchlich. Russische Grundkenntnisse oder zumindest die Kenntnis des russischen Alphabets sind von Vorteil.

Strom

Die Netzspannung beträgt 220 Volt bei 50 Hertz. In vielen Hotels sind standardisierte Steckdosen vorhanden. Die Mitnahme eines Adapters ist jedoch sinnvoll, besonders wenn die Reise durch abgelegene Regionen führt.

Telefon

Handy- und Smartphone-Anrufe sind über Roaming-Verträge mit den vier größten Anbietern in Deutschland: D1, Vodafon, E-Plus und O2 möglich.

Usbekistan-Reisende können nach der Einreise und der Registrierung eine lokale SIM-Karte der Telefongesellschaft Ucell kaufen. Die Karten sind bei den Verkaufsstellen gegen Vorlage von Pass und Registrierungsnachweis erhältlich.

Telefongespräche über Festnetz nach Deutschland können in den Hauptpostämtern geführt werden. Auch vom Hotel aus sind Anrufe möglich, eine Vorbestellung ist notwendig. Die Ländervorwahl für Usbekistan lautet: 00998, für Anrufe nach Deutschland gilt die Vorwahl 81049.

Trinkgeld / Bakschisch

Trinkgelder sind freiwillig, werden aber selbstverständlich gern genommen. Üblich sind Beträge in Höhe von 10 Prozent. Die Rechnungen von Hotels und Restaurants enthalten üblicherweise bereits einen Trinkgeldbetrag von 10 bis 15 Prozent. Viele Gefälligkeiten im Land wie zum Beispiel der Besuch von Kulturstätten lassen sich durch ein entsprechendes Bakschisch erlangen. Es lohnt sich deshalb, eine ausreichende Menge kleiner Scheine mitzuführen.

Währung & Geld

Die usbekische Währung ist der Sum, der als Banknote im Wert von 100, 200, 500 und 1.000 ausgegeben wird. Ein Sum besteht aus 100 Tiyin. Münzen sind jedoch so gut wie kaum im Umlauf. Der Wechselkurs von Sum zu Euro liegt derzeit (Stand April 2015) bei 1.000 Sum zu 0,37 Euro bzw. 0,40 Dollar.

Getauscht werden Dollar und Euro in die Landeswährung in den Wechselstuben. Allerdings nehmen Banken und Wechselstuben nur tadellose, nicht geknitterte oder sonst beschädigte Scheine an. Es ist deshalb darauf zu achten, dass nur neue Scheine mit auf die Reise genommen werden.

Reisende sollte genügend Bargeld mit sich führen. Es gibt zwar in den Hotels und größeren Städten Bankautomaten, doch sind diese häufig nicht bestückt. American Express und Traveler Checks sind keine echte Alternative, da für die Einlösung recht hohe Gebühren anfallen. In größeren Hotels und Geschäften werden Master Cards und Visa Cards als Zahlungsmittel akzeptiert.

Devisen dürfen in unbeschränkter Höhe eingeführt werden. Bei der Einreise sind alle mitgeführten Devisen beim Zoll anzugeben. Ist der Betrag höher als 5.000 Dollar (oder entspricht bei anderen Währungen einem ähnlich hohen Wert), ist ein zusätzliches Formular auszufüllen. Der Reisende erhält dafür einen Beleg, den er gut aufbewahren muss, da er ihn bei der Ausreise vorlegen muss. Ist der Barbetrag bei der Ausreise höher als bei der Einreise, muss der Besitzer belegen können, dass es sich um eigenes Geld handelt, das er von seinem eigenen Konto geholt hat. Entsprechende Quittungen sollten deshalb gut aufbewahrt werden. Nicht belegbare Beträge werden eingezogen. (Siehe auch unter Zollbestimmungen).

Sum und Tiyin dürfen grundsätzlich nicht außer Landes gebracht werden. Sie können bei der Ausreise in Dollar aber nicht in Euro umgetauscht werden. Grundsätzlich empfiehlt sich, die Landeswährung während der Reise auszugeben.

Zeitumstellung

Die Zeitverschiebung beträgt plus 4 Stunden zur MEZ. In der Sommerzeit verkürzt sich der Zeitunterschied auf plus 3 Stunden.

Zollbestimmungen

Bei der Ankunft in Usbekistan müssen alle Reisenden zwei Zollformulare ausfüllen, bei der Einfuhr großer Bargeldmengen gibt es ein zusätzliches Formular. Aufzuführen sind neben dem Bargeld sämtliche Wertsachen, die mitgeführt werden. Dazugehören Edelmetalle und Schmuckstücke sowie elektronische Geräte. Auch Medikamente müssen angegeben werden.

Die Formulare werden doppelt ausgefüllt. Ein Exemplar verbleibt beim Zoll, das andere erhält der Reisende. Eine sorgfältige Aufbewahrung ist ratsam, da die abgestempelte Erklärung bei der Ausreise wieder vorgelegt werden muss.

Pro Person dürfen zwei Liter Alkohol eingeführt werden, bei der Ausreise darf die Gesamtmenge an Flüssigkeiten nicht größer als ein Liter sein. Ansonsten gelten die allgemeinen Zollbestimmungen. Waffen und Drogen dürfen nicht ins Land gebracht werden.

Die Ausfuhr von Antiquitäten, die älter als 75 Jahre sind, ist verboten.

Taschenkontrollen und das Zählen des Bargelds werden bei der Ausreise häufig durchgeführt, sodass Reisende unbedingt korrekte Angaben machen sollten. Anderenfalls drohen hohe Geldbußen und eine Verzögerung der Abreise.

 

Hinweis

Eine Gewähr für die Gültigkeit der obigen Hinweise können wir nicht übernehmen. Zwar überprüfen wir die Bestimmungen in unregelmäßigen Abständen, doch können sich die Vorschriften oder Reisebedingungen in der Zwischenzeit geändert haben. Stets aktuelle und detaillierte Hinweise zu den Einreisebestimmungen für Usbekistan finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amt und auf der Seite des Konsulats von Usbekistan in Berlin.

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