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Hallo liebes Team,

mein Sohn und ich wir waren gerade in Ägypten, (Hurghada und Nilkreuzfahrt) und haben miterleben können wie das Land durch die politischen Reaktionen vom Tourismus abgeschnitten wird.

Weder in Hurghada noch auf dem Transfer den ich mit meinem Sohn allein machen musste, da vom Reiseveranstalter alle anderen Touristen storniert wurden, haben wir auch nur ansatzweise etwas Beunruhigendes erlebt. Wir sind weder im Konvoi noch mit extra Polizeischutz gefahren, was auch tatsächlich lächerlich gewesen wäre. Denn es war eine absolut friedliche Situation dort.

Die Ägypter haben ihrerseits festgestellt (kurz bevor das Dilemma anfing) das ihre Ölpipeline im großen Stil angezapft wurde und haben diese Verbindung still gelegt. Seither gibt es dieses Theater.

Die ganzen Tempel waren fast ausschließlich von einer Handvoll Touristen aus zusammengewürfelten Ländern besucht. Auf unserem Kreuzfahrtschiff waren gerade mal am ersten Tag 26 Passagiere in Luxor, in Assuan dann 40. Wir hatten Abu Simbel mit etwa dreißig Menschen, Isis Tempelanlage ganz allein… Es war zwar schön, weil fast privat, aber auch erschreckend weil von außen lügenhaft und mit Panikmache gesteuert.

Wir waren in der Zeit vom 24.07-31.07 dort und konnten mit den Arabern sogar uns als wirklich Gläubige Christen outen und waren herzlichst aufgenommen. Viele Vorurteile konnten wir selber bröckeln sehen!


Mit freundlichen Grüßen aus dem Schwarzwald
Doris de Craigher

Hatschepsut-Tempel in Theben West

Horus-Tempel in Edfu

Tempel Ramses II von Abu Simbel

Tipp: Wenn Sie Trinkgeld geben möchten, nehmen Sie bitte Scheine mit, da die Ägypter das Münzgeld nur sehr schwierig einwechseln können.

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