eKomi - The Feedback Company:
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  • Reiseexperte seit 1998
  • Beratung für individuelle Reisen

Höhepunkte Marokko

ab 1.669 € p.P.

Das Besondere

  • Garantiert durchgeführt mit 4 Personen und kleine Gruppe bis maximal 12 Personen
  • Viele Übernachtungen in Riads, landestypischen Stadtpalästen
  • Besuch einer Arganölkooperative
  • Kamelritt in der Wüste
  • Marokkanischer Kochkurs (optional)
  • Besuch aller vier Königsstädte

1. Tag - Hinflug nach Casablanca

Fliegen Sie von Royal Air Maroc nach Casablanca. Übernachten Sie in Casablanca für eine Nacht. (Abendessen)

2. Tag - Casablanca & Rabat

Casablanca präsentiert sich als weltoffene und moderne Stadt. Die Außenbesichtigung der Hassan II. Moschee imponiert die Besucher. Nach dem Kennenlernen von Casablanca geht es weiter in die Hauptstadt Marokkos nach Rabat, die UNESCO Weltkulturerbe und Königsresidenz ist. Besuchen Sie in Rabat das prunkvolle Mausoleum von Mohammed V. mit seinem Hassan Turm. Danach steigen Sie auf die Festung der Kasbah Oudaia und anschließend können Sie sich auf einen Spaziergang durch die schmalen, verwinkelten Gassen Rabats freuen. Am späten Nachmittag erreichen Sie Fès. Übernachtung in Fès. (Frühstück und Abendessen)

3. Tag - Fès

Erkunden Sie am heutigen Tag die Königstadt Fès, ein UNESCO Weltkulturerbe. Fès wird von seinen Besuchern als lebendiges Museum bezeichnet. Ihnen steht der Besuch von Fès mit verwinkelten Gassen und einem bunten Treiben bevor. Kupferschmiede verursachen rhythmisches Hämmern, vom Muezzin ertönen gleichzeitig Rufe und die Maultiertreiber halten lautstark ihre Tiere zusammen. Gewürzstände, Gerbereien und Webereien reihen sich aneinander. Die Besucher werden fasziniert von den Düften Farben, von prächtigen Medresen und der Kairaouine-Moschee sowie dem wunderschönen Mosaikbrunnen. Übernachtung in Fès.(Frühstück)

4. Tag - Volubilis und Meknès

Freuen Sie sich heute auf den Besuch der größten und besterhaltenen römischen Ausgrabungsstätte. Volubilis ist UNESCO Weltkulturerbe und bietet den Besuchern ein tolles Fußbodenmosaik. Weiter geht es nach Meknès, ebenfalls UNESCO Weltkulturerbe. Die Stadt hatte ihre Blütezeit im 17. Jahrhundert. Aus dieser Zeit blieben Stadttore wie das Bab Mansour und der wunderbare Königspalast erhalten. Übernachtung in Fès. (Frühstück)

5. Tag - Fahrt über den Mittleren Atlas

Es schlängelt sich eine Straße durch Olivenhaine hoch in die spektakuläre Bergwelt des Mittleren Atlas, die sich hinter Fès auftut. Dörfer und kleine Orte mit Lehmhäusern und prächtigen Kasbahs (Festungen) zeigen sich auf dem Weg in Richtung Merzouga. Fahren Sie durch das Ziztal, umgeben von Felswänden und Palmenhainen. Sie können die glutrote, untergehende Sonne hinter den goldfarbenen Sanddünen der Sahara beobachten. Übernachtung in Merzouga. (Frühstück und Abendessen)

6. Wüstenromantik

Heute steht Ihnen viel Zeit zu Ihrer freien Verfügung. Auf der Dachterrasse genießen Sie eine traumhafte Aussicht auf die Oase, Sie können auch den Pool nutzen. Spät am Nachmittag steht ein Kamelritt auf dem Programm, mit dem Sie zu den Sanddünen des Erg Chebbi gelangen und ein einmaliges Wüstenflair genießen können. Übernachtung in Merzouga. (Frühstück und Abendessen)

7. Tag - Straße der Kasbahs

Erhalten Sie Einblick in die Lebensweise der Bewohner von Tinghir, dessen Bewohner hauptsächlich vom Oasenanbau leben. Sie passieren einige kleine Orte auf der Straße der Kasbahs, in denen Lehmburgen und grüne Palmenhaine vorzufinden sind. Sie werden bei einem Abstecher in die imposante Todra-Schlucht geführt, in der knapp 300 Meter hohe Felswände aufragen. Genießen Sie die beeindruckende Naturlandschaft. Übernachtung in Boumalne. (Frühstück und Abendessen)

8. Tag - Dades-Schlucht

Es steht der Besuch der Dades-Schlucht auf dem Programm, in der je nach Sonneneinstrahlung die Farbe der Felsen von rosa über rot bis violett wechselt. Fahren Sie vorbei an Rosenfeldern und Mandelbäumen, Aprikosen- und Feigenbäumen bis hin nach Ait Ben Haddou. Übernachtung in Ben Haddou. (Frühstück und Abendessen)

9. Tag - Ksar Ait Benhaddou

Sie besuchen heute erneut ein UNESCO Weltkulturerbe, den Kasr Ait Benhaddou. Eingebettet in einem malerischen Tal liegt eine der beeindruckendsten Lehmsiedlungen. Sie diente z.B. für den Film „Lawrence von Arabien“ schon mehrmals als Filmkulisse. Fahren Sie danach nach Taroudant, eine alte Festungs- und Karawanenstadt. Es wartet ein quirliger Souk auf Sie, wo toller Berberschmuck ausgestellt wird. Übernachtung in Taroudant. (Frühstück und Abendessen)

10. Tag - Tal der Ammeln

Von Taroudant fahren Sie in das Tal der Ammeln indem Sie faszinierende Landschaften passieren. Berberhäuser liegen an rot leuchtenden Granitfelsen, Palmen und Olivenbäume säumen die Siedlungen. Bei einem entspannten Glas Pfefferminztee können Sie die Natur auf sich wirken lassen und dabei mehr über die traditionelle Wohnkultur der Berber erfahren. Übernachtung in Tafraoute. (Frühstück und Abendessen)

11. Tag - Im Antiatlas

Weiter geht es heute nach Tiznit, wo Schmuck und die Silberschmiedekunst der Berber sehenswert sind. Danach geht es über Agadir, die „Weiße Stadt am Meer“ bis nach Essaouira. Auf dem Weg dorthin besuchen Sie eine Arganöl Kooperative, wo Sie einen Einblick in die Herstellung des besonderen Öls bekommen. Übernachtung in Essaouira. (Frühstück und Abendessen)

12. Tag - Essaouira

Sie befinden sich in der „Weißen Perle am Atlantik“. Genießen Sie einen sagenhaften Ausblick von der Kasbah über die Bucht und den Hafen von Essaouira. Machen Sie einen entspannten Spaziergang durch die Altstadt, die ein UNESCO Weltkulturerbe ist und freuen Sie sich auf einen freien Nachmittag, den Sie ganz nach Ihren Wünschen gestalten können. Übernachtung in Essaouira. (Frühstück und Abendessen)

13. Tag - Marrakesch

In der „Perle des Südens“ machen Sie heute Halt. Marrakesch gehört zu den absoluten Highlights von Marokko, das Sie zum krönenden Abschluss besuchen. In den lebendigen Gassen der Medina von Marrakesch (UNESCO Weltkulturerbe) herrscht reges Treiben. Besuchen Sie das Palais de Bahai und die ehemalige Koranschule Medersa Ben Yusuf sowie die Koutoubia-Moschee. Garküchen, Märchenerzähler, Schlangenbeschwörer und Gaukler machen den Djemaa-el-Fna Platz zu einem einzigartigen Freilichttheater. Von der UNESCO wurde dieses Spektakel zu einem immateriellen Kulturgut der Menschheit ausgezeichnet. Hier fühlen Sie sich wie in 1001 Nacht! Übernachtung in Marrakesch. (Frühstück und Abendessen)

14. Tag - Kochkurs (optional)

Lassen Sie sich in die orientalische Kochkunst einweihen (optional), die so vielfältig und geschmackvoll ist, dass man ihr kaum widerstehen kann. Nachmittags haben Sie Zeit für sich und die Unternehmungen, auf die Sie Lust haben. Marrakesch hat noch viel zu bieten! Übernachtung in Marrakesch. (Frühstück und Mittagessen)

15. Tag - Rückreise

Fahrt zum Flughafen nach Casablanca und Rückflug nach Frankfurt in Deutschland.

Hinweise

  • Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten. In arabischen Ländern ist es möglich, dass in den Hotels kein Alkohol ausgeschenkt wird.

Eingeschlossene Leistungen

  • Hin- und Rückflug ab/bis Frankfurt am Main oder München in Economy mit Iberia oder Lufthansa (Sondertarif - Platzangebot begrenzt)
  • Flugsteuern und -gebühren
  • Transfers und Rundfahrten in klimatisierten Fahrzeugen
  • 14 Übernachtungen in Hotels und Riads
  • Verpflegung laut Programm
  • Ausflüge, Besichtigungen, Eintrittsgelder
  • Deutschsprachige örtliche Reiseleitung laut Programm
  • Zusätzliche lokale Führung in Rabat, Volubilis, Meknès und Marrakesch

Ihre Unterkünfte

  • 1 Nacht in Casablanca - Hotel Imperial 4
  • 3 Nächte in Fès - Riad Ibn Khaldoun
  • 2 Nächte in Merzouga Riad Nezha
  • 1 Nacht in Boumalne Kasbah Tizzarouine 3
  • 1 Nacht in Ait Ben Haddou Riad Dar Chamaa
  • 1 Nacht in Taroudant Riad Hida
  • 1 Nacht in Tafraoute Les Amandiers 2+
  • 2 Nächte in Essaouira Wind Palace 3
  • 2 Nächte in Marrakesch Riad Nasreen

Die Sterneangabe ist die Landeskategorie

Nicht eingeschlossene / zubuchbare Leistungen

  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben
  • Reiseversicherungen
  • Rail & Fly Ticket (65,00 Euro p.P. 2. Klasse)
  • Kochkurs am Tag 14 (50,00 Euro p.P. inkl. Mittagessen)

15-tägige ausführliche Reise zu den Höhepunkten Marokkos

Nr. Beginn Ende Preis p.P im Doppelzimmer Preis p.P im Einzelzimmer Abflugorte / Zuschläge Status Buchungsformular
MAR-HOE18933B1 22.10.2017 05.11.2017 ab 1.669 € ab 2.064 € Flughäfen Verfügbarkeit Weiter
MAR-HOE18934B2 05.11.2017 19.11.2017 ab 1.669 € ab 2.064 € Flughäfen Verfügbarkeit Weiter
MAR-HOE17627D1 21.12.2017 04.01.2018 ab 1.799 € ab 2.194 € Flughäfen Verfügbarkeit Weiter

Marokko

Beste Reisezeit / Klima / Wetter

Die klimatischen Verhältnisse des nordwestafrikanischen Landes Marokkos bestehen aus drei unterschiedlichen Klimazonen. An den Küsten zum Atlantik und zum Mittelmeer findet man eigentlich ganzjährig mediterranes bzw. subtropisches Mittelmeerklima vor. Die Tagestemperatur liegt hier meist um die 25 Grad. Selbst im Winter ist die durchschnittliche Temperatur mit 16 Grad noch sehr angenehm, allerdings kann es in dieser Zeit auch zu starken Regenfällen kommen. An der Straße von Gibraltar findet man als Tourist sowohl klimatisch wie ich geologisch und geografisch eine starke Nähe zu Spanien. Auf die Hochgebirgszüge des Atlas folgen dann allmählich Steppen und später auch Wüsten mit ihrem angestammten Steppen- bzw. Wüstenklima. Trocken und heiß mit Durchschnittstemperaturen von bereits über 30 Grad im Hochland, und Wüstenklima mit 40 – 50 Grad im Süden, dominieren diesen Teil der Gebirgskette, die das Land in einen eher fruchtbaren Nordwesten und einen trockenen, wüstenhaften Südosten teilt.

Klimatabelle zu Marokko

Nach Marokko reist man am besten in der Zeit von April bis Juni, in die Küstenregionen auch von April bis November. Wer das Landesinnere sehen möchte, der reist indes besser von Oktober bis Mai. Für die Sahararegion sind indes eigentlich nur die Monate März/April sowie Oktober/November wirklich zu empfehlen. Nur in dieser Zeit wird es tagsüber nicht ganz so heiß und die Temperaturen fallen nachts auch nicht so stark ab, während in allen anderen Monaten die nächtliche Temperatur sogar unter den Gefrierpunkt sinken kann. Der Winter im Gebirge bietet sogar die Möglichkeit zum Skifahren.

Einreisebestimmungen

Für Deutsche Staatsbürger ist die Einreise nach Marokko grundsätzlich unproblematisch, sofern touristische Zwecke vorliegen. Ein Visum ist generell nicht notwendig, und die Einreise kann mit einem Reisepass sowie einem vorläufigen Reisepass erfolgen. Im Rahmen von Pauschalreisen ist inzwischen auch die Einreise mit Personalausweis möglich, es empfiehlt sich aber, grundsätzlich den Reisepass zu verwenden. Bei Einreise werden zwei Meldescheine ausgefüllt, ab dann ist der Aufenthalt für insgesamt 90 Tage gestattet. Diese 90-Tage-Frist sollte unbedingt eingehalten werden, da ein längerer Aufenthalt einen Verstoß gegen das Aufenthaltsrecht darstellt und strafrechtliche Konsequenzen hat. Auch ist eine Verlängerung der Aufenthaltsdauer nicht so ohne weiteres möglich. In solchen Fällen empfiehlt es sich, aus- und wieder einzureisen. Kinder benötigen einen Kinderreisepass, ein noch gültiger Kinderausweis wird ebenfalls noch akzeptiert. Der Kindereintrag in den elterlichen Reisepass wird nicht mehr akzeptiert.

Essen & Trinken

Die marokkanische Küche gilt grundsätzlich als schmackhaft, obgleich die Kombination aus bspw. Fleisch und Minze, Datteln oder Zucker in einigen Gerichten anfangs ungewohnt sein könnte (bspw. „Pastilla“, ein beliebtes gebackenes Dessert aus wechselnden Schichten Teig, gewürztem Fleisch, Mandelmasse und mit Puderzucker bestreut).

Lammfleisch ist ein fester Bestandteil in Marokko, Rindfleisch und Geflügel ebenso. Besonders in den Küstenregionen finden sich außerdem Fisch und Meeresfrüchte fest in den Speisekarten verankert. Coucous gibt es sowohl als Gericht wie auch als Beilage. Generell verbindet die Küche Marokkos sowohl Einflüsse arabischer wie kolonialer Natur. Tangine (Tajine) zählt wohl zu den bekanntesten Gerichten, ein Fleischeintopf, scharf gewürzt und in unzähligen Variationen vertreten, beispielsweise auch mit Garnelen, Hühnchen, Oliven und/oder Tomatensoße. Suppen sind in ihrer Konsistenz oft nicht von Brei und Soßen zu unterscheiden und werden häufig als Vorspeise oder gar zum Frühstück (bsw. Besara, ein Brei aus Brechbohnen und Olivenöl) mit arabischem Brot serviert.  Diese Gerichte finden sich eigentlich überall auf den Straßen und Märkten. Gerade günstigere Restaurants führen häufig aber nur eine sehr kleine Auswahl traditioneller marokkanischer Gerichte.

Im Bereich Fast-Food trifft man auf die „Rôtisserie chicken“, wo gebratenes Hähnchen und auch Sandwiches/gefüllte Baguettes angeboten werden. Gängige Beilagen sind in der Kette wie auch an Ständen auf der Straße Salat und Pommes. Auf westliche Fast-Food-Ketten trifft man natürlich ebenso. Kaffee und Minztee wird einem eigentlich überall angeboten, sie sind quasi Nationalgetränk, frische Fruchtsäfte finden sich ebenfalls überall. Alkoholika werden, wie für ein islamisches Land üblich, nur selten ausgeschenkt, in einigen großen Supermärkten gibt es eigene Alkoholabteilungen, die allerdings einen eigenen Zahlung- und Ausgangsbereich aufweisen. Milch und Datteln gelten als Zeichen besonderer Gastfreundschaft für spezielle Gäste.

Leitungswasser ist stark chlorhaltig und sollte nicht getrunken werden.

Feste & Feiertage

Neben den gesetzlichen Feiertagen (1. und 11. Januar, 3. März, 1. und 23. Mai, 9. Juli, 14. und 20. August, 6. und 18. November) gelten in Marokko natürlich auch islamische Feiertage, darunter das Ende des Ramadan Anfang Februar und das Thronfest Anfang März. Am 10. Mai wird das Neue Jahr/Mondjahr begangen. Insbesondere im Fastenmonat Ramadan kann sich der gesellschaftliche Verkehr sowie der Geschäftsverkehr stark verändern. Händler und Geschäfte schließen zeitiger und öffnen dafür spät abends wieder. Essen, Trinken und Rauchen ist am Tag und in der Öffentlichkeit in dieser Zeit streng untersagt. Hotels bieten für Touristen hier dann meist abgeschirmte Bereiche an, in denen sie ihren gewohnten Essgewohnheiten nachgehen können, ohne die Einheimischen damit zu verärgern. Auch zu anderen Feiertagen, wie dem Geburtstag des König Hassan II. am 9. Juli oder des Propheten Mohammed am 19. Juli sind starke Einschränkungen bis hin zur völligen Geschäftslosigkeit zu erwarten.

Impfbestimmungen

Eine Pflichtimpfung für die Einreise nach Marokko besteht nicht, der gängige Impfschutzkalender sowie Auffrischimpfungen für Erwachsene und Kinder werden dennoch generell empfohlen, was auch Tetanus, Diphterie und Kinderlähmug umfasst. Als Reiseimpfung empfiehlt sich außerdem eine Impfung gegen Hepatitis A. Wer länger im Land bleiben möchte oder besondere Exkursionen plant, der sollte sich außerdem gegen Hepatits B, Tollwut und Typhus impfen lassen. Obwohl Malaria in einigen ländlichen Gegenden und in nördlichen Küstenregionen vereinzelt vorkommt ist ein präventiver Schutz in Form eine Impfung nicht nötig, der gängige Mückenschutz in Form von langer Kleidung (die in Marokko ohnehin angebracht ist) sowie Mückenlotionen reicht aus.

Kleidung

Marokko ist ein islamisches Land, entsprechend sollte man sich als Tourist auch an die Gepflogenheiten halten. Das betrifft insbesondere, dass die Knie und Achseln, besser noch die Arme von Kleidung bedeckt bleiben sollten. Europäische Frauen müssen zwar kein Kopftuch tragen, es empfiehlt sich aber, stets einen Schal dabei zu haben, um diesen notfalls als Kopfbedeckungen zweckentfremden zu können. Auch ein tiefer Ausschnitt und freie Schultern werden nicht gerne gesehen. An den Stränden ist Badekleidung kein Problem, auch nicht an den Pools im Hotel, außerhalb sollte jedoch konsequent darauf verzichtet werden. Offene Schuhe (Sandalen) sind der Temperaturen wegen empfohlen, ebenso lange aber luftige dünne Kleidung. Aufgrund der starken Sonne empfiehlt sich außerdem generell eine Kopfbedeckung. Moscheen sollten indes stets mit Kopftuch besichtigt werden.

In Marokko wird die Frau in Restaurants und Hotels übrigens eher weniger beachtet, was bedeutet, dass Bestellungen, Bezahlen und Co. stets vom Mann durchgeführt werden sollten.

Post

Die marokkanische Post gilt allgemein als zuverlässig. Allerdings kann es vorkommen, dass Sendungen nach Europä trotzdem einige Wochen unterwegs sind. Wer innerhalb des Landes Post erhalten möchte, der kann das in den Großstädten meist postlagernd und gegen Vorlage des Personalausweises tun. Pakete, die das Land verlassen sollen, sollten geöffnet aufgegeben werden, da sie grundsätzlich durch einen Check gehen müssen. Erst nach erfolgtem Check wird das Paket zugeklebt und verschickt.

Sprache

Die Amtssprache im ganzen Land ist Arabisch. Neben Arabisch findet sich Französisch als Zweitsprache vor allem im Geschäftsbereich. Französisch wird an arabischen Schulen als Zweitsprache auch gelehrt, sodass hiermit recht gut durchzukommen ist. Im nördlichen Teil des Landes trifft man teils auch auf Spanisch. In den Touristenzentren genügt oftmals Deutsch und Englisch, außerhalb ist ohne Französischkenntnisse jedoch kaum ein Auskommen möglich. Die Marokkaner begrüßen darüber hinaus auch jeden Touristen, der über Arabischkenntnisse verfügt, und seien sie noch so klein. Sie helfen auch beim Feilschen auf dem Markt und erzielen u.U. höhere Rabatte als das Feilschen auf Französisch.

Strom

Die Stromspannung beträgt 110 Volt und 220 Volt Wechselstrom (50Hz). Schmale Stecker sind meist kein Problem (bspw. von Laptops), Schuko-Stecker nicht zwingend. Manchmal sind Hotelzimmer auch mit unterschiedlichen Steckdosen ausgestattet.

Telefon

Das Mobilfunknetz wird durch zwei Betreiber abgedeckt: Meditel und Mobile IAM. Beide bieten Prepaid-Karten an. Das ist besonders dann zu empfehlen, wenn man sich innerhalb des Landes anrufen lassen möchte. Für längere Aufenthalte und Wüstentouren empfiehlt sich jedoch generell ein Satellitentelefon. GPRS ist nur mit einem Mobilfunkvertrag möglich.
In den Innenstädten finden sich öffentliche Telefonzellen sowie auch Telefongeschäfte. Auslandsgespräche sind in vielen spanischen Enklaven günstiger. Darüber hinaus sind Internetcafés zahlreich vertreten, wenn auch nicht mit der uns gewohnten Bandbreite. A-DSL ist vorherrschend, WLAN zuweilen ebenfalls vertreten.

Trinkgeld / Bakschisch

In Hotels und Restaurants wird auf Rechnungen ein gesetzlicher Bedienzuschlag von 10% aufgeschlagen. Darüber hinaus ist ein zusätzliches Trinkgeld gerne gesehen aber nicht verbindlich. In Hotels hingegen schon: hier wird pro Gepäckstück 2 DH Trinkgeld für den Träger erwartet, das Zimmermädchen bekommt 30 DH.

Währung & Geld

Die offizielle Währung Marokkos ist der Dirham (DH), der in 100 centimes (c) unterteilt wird. Die Münzen beginnen bei 5 c und entsprechen ab hier der unseren Stückelung bis hoch zu 5 und 10 Dh-Münzen. Die Scheine sind gestückelt in 10, 20, 50, 100 und 200 Dh. 1 Euro entspricht dabei ungefähr 11 Dirham. Besonders Scheine zu 100 und 200 Dh können oftmals nicht ausreichend gewechselt werden, weshalb man stets ausreichend „Kleingeld“ mitführen sollte. Der Umtausch von Euro in Landeswährung sollte möglichst in der Bank oder Wechselstube erfolgen. Einheimische bieten zwar auch einen Umtausch an, hierbei sollte man aber Vorsicht walten lassen, da dieser Umtausch illegal ist. Die Bankautomaten sind in der Nähe von Touristenzentren und Hotels gut vertreten, in den äußeren Vierteln so gut wie gar nicht.

Vor Ausreise sollte möglichst alles an einheimischem Geld ausgegeben werden, da der Dirham ausschließlich in Marokko verwendet wird und dein Umtausch hierzulande so gut wie unmöglich oder unglaublich teuer ist. Außerdem ist die Ausfuhr, obgleich es Toleranzgrenzen von um die 1.000 Dh gibt, verboten.

Zeitumstellung

Die Zeitumstellung zu Marokko beträgt MEZ -1 Stunde, während der Sommerzeit -2 Stunden. Marokko selbst hat keine Sommerzeit.

Zollbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr einheimischer Währung ist grundsätzlich verboten, Ausnahmen liegen bei bis zu 1.000 Dirham, sind aber schwankend und eher dem Zollpersonal überlassen. Ansonsten dürfen allgemein Gebrauchsgegenstände die Wäsche, Schuhe, Kleidung, Hygieneartikel und Schmuck zollfrei eingeführt werden. Darüber hinaus 1 Reiseschreibmaschine/Laptop, 1 Kamera, Fernglas, Radio, Sportausrüstung und kleinere Campingausrüstungen, umfangreiche Campingausrüstung muss detailiert und in doppelter Ausführung deklariert werden.

Erwachse dürfen zudem bis zu 200 Zigaretten/Zigarillos oder 50 Zigarren oder 400 g Tabak zollfrei einführen, 1 Liter Alkohol, Nahrungsmittel sowie Kaffee und Proviant in angemessener Höhe, ausreichend bis Erreichen des Reiseziels.

Funkgeräte, gleich welcher Art, sind verboten und werden beschlagnahmt sowie mit Geldstrafen geahndet (auch im KfZ).

 

Hinweis: Wir überprüfen in unregelmäßigen Abständen die oben genannten Bestimmungen. Für die Richtigkeit der auf dieser Website angegebenen Daten können wir jedoch keine Gewähr übernehmen, da sich die Bestimmungen von Zeit zu Zeit und damit auch zwischen den von uns vorgenommenen Prüfungen ändern können. Für detaillierte Informationen nutzen Sie bitte die amtlichen Stellen und die Informationen auf der Seite vom Auswärtigen Amt zu Marokko.

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