eKomi - The Feedback Company:
  • Spezialist für Kulturreisen
  • Reiseexperte seit 1998
  • Beratung für individuelle Reisen

Wanderreise und Erlebnisreise in Israel

Was Sie erwartet:

  • Übernachten in Shefayim, Shaar HaGolan und Jerusalem
  • Entdeckung bei Wanderungen durch Israel (auch für Anfänger)
  • Kleine Gruppe bis maximal 18 Personen

Tag 1: Flug nach Tel Aviv

Flug von Deutschland, Österreich, Schweiz und weltweit nach Tel Aviv. Begrüßung durch unsere örtliche Reiseleitung und Transfer zum Hotel in Tel Aviv.

Tag 2: Karmelwanderung –Zippori - Nazareth

Am Morgen Fahrt in den Norden nach Haifa. Wanderung im Carmel-Wald entlang des Nahal Kelach, Teil des Naturreservates am Berg Karmel. Der obere Teil wird "Kleine Schweiz" genannt, die neuen Immigranten gaben dem Gebiet diesen Namen aufgrund des Ausblickes. Die ca. 1,5 stündige Wanderung führt durch einen Wadi und hat eine Länge von ca. 4-5 km. Vom Berg Karmel haben Sie einen schönen Blick auf den Naturhafen der Bucht. Haifa, ein Schmelztiegel der Religionen, beeindruckt durch die hängenden Gärten des Bahai-Tempels. Weiter geht es nach Zippori. Dies war zur Zeit Jesu die Hauptstadt Galiläas und die nächste Großstadt an Nazareth. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Jesus diese Stadt gut kannte. Wir besichtigen die weitläufigen archäologischen Funde in der Ausgrabungsstätte, u.a. das römische Theater, die Hauptstraße und schöne Mosaikböden. Weiterfahrt nach Nazareth mit Besichtigung der Verkündigungs-Basilika im Ortskern. Weiterfahrt zur Unterkunft im Kibbutz im Norden.

Tag 3: Berg Arbel – Wanderung durch Galilaea – See Genezareth – besonderes Naturerlebnis

Den Morgen beginnen Sie mit einer Auffahrt auf den Berg Arbel, heute ein Nationalpark. Von hier aus geniessen Sie den Blick auf den Nordteil des See Genezreth. Dann brechen Sie vom Kfar Zetim aus zu einer Wanderung auf. Die Tour von ca. 3 Std., ca. 6 km, führt Sie um den Berg Arbel herum durch das Taubental (Teil des Jesus-Trails) bis nach Magdala. Blick auf die Arbel-Kliffs und die „Hörner von Hittim“. Weiterfahrt auf den Berg der Seligpreisungen, der einen anderen Blick auf den See und Galiläa bietet. Von hier machen wir uns zu einer kleinen Wanderung nach Tabgha (ca. 0,5 Std.) auf, wunderbar am See Genezareth gelegen. Februar- und November-Termin: Abschlusspunkt des Tages ist die Fahrt in das Hula-Tal. Hier ist eine international bedeutende Raststation der Zugvögel, die wir besuchen werden. März-, April- und Oktober-Termin: Israel- bekannt auch durch seine Früchte, Kräuter und Gemüsesorten, die weltweit exportiert werden. Auf einem der Felder können Sie bei der Ernte dabei sein. Fahrt zum Kibbutz

Tag 4: Beit Shean – Oasenwanderung – Totes Meer

Am Morgen Aufbruch vom Norden und Fahrt nach Beit Shean und Besuch der Ausgrabungen. Weiter nach Ein Feshka - Wanderung durch die größte Oase Israels mit Wasserfällen und Süsswasserpools. Die grosse Wanderung dort dauert ca. 2 Stunden führt durch die beeindruckende biblische Landschaft durch Schilf und Tamarisken und Wasserquellen hindurch. Weiter zum Nordteil des Toten Meers mit Moeglichkeit zu einem Bad.

Tag 5: Wanderung durchs Bergland – Weinanbau - Jerusalem

Heute wandern wir durch das malerische Jerusalemer Bergland. Im Landschaftspark Sattaf wird Landwirtschaft in biblischer Technik betrieben. In dieser Terrassenlandschaft werden verschiedene alt- und neutestamentliche Überlieferungen deutlich, Dauer der Wanderung ca. 2,5 h mit Erklärungen, 4-5 km. Anschliessend verkosten wir den Wein dieser Region - Besuch einer Weinkellerei. Weiter nach Jerusalem, eine der ältesten bekannten Städte der Welt. - Vom Berg Skopus Wanderung durch das Kidrontal bis in die Davidsstadt, vorbei an die Denkmaeler von Abshalom und Zacharias. Ca. 1,5 Std., 3 km.

Tag 6: Jerusalem Altstadt

Am Morgen erwartet Sie eine Tour durch die Davidsstadt, die Aufschluss über das Leben zu biblischen Zeiten in Jerusalem bietet. Der erst vor kurzem entdeckte Pilgertunnel führt Sie zu unserem nächsten Ziel, dem Davidson Center. Hier betreten Sie eine andere Welt. Es ist die Welt der glorreichen Vergangenheit dieser Stadt, dargestellt mit dem Prisma einer fortschrittlichen Visualisierungstechnik. Westliche Stützmauer des Tempelbergs ist die Klagemauer – wichtigste religiöse Stätte des Judentums. Besuch von Teilen der Via Dolorosa und der Grabeskirche. Gelegenheit zu einer kleinen Kaffee-Pause im Österreichischen Hospiz. Beim Gang durch die Gassen begegnen Sie Geschichte und Alltag, den Suk mit seinen bunten Waren und vielfältigen Gerüchen. Am Abend Begegnung mit einer deutschsprachigen Israelin, die von ihren Erfahrungen im Land berichtet und der vielschichtigen Kultur.

Tag 7: Zur freien Verfügung

Gestaltem Sie den Tag frei nach Belieben. Vielleicht möchten Sie das Israel Museum besuchen oder den Mahane Yehuda Markt mit den sogenannten Shuk Bites erkunden.

Tag 8: Transfer zum Flughafen Tel Aviv

Fahrt zum Flughafen und Rückflug zu Ihrem gebuchten Flughafen oder individuelle Verlängerung in Jerusalem, am Toten Meer oder in Tel Aviv (Wir beraten Sie gerne).

Hinweise

  • Reiseveranstalter STERN TOURS
  • Im Anschluss der Rundereise kann eine Verlängerung (Baden am Mittelmeer, Totes Meer oder Roten Meer, Stadt usw.) gebucht werden. Bitte kontaktieren Sie uns dazu entweder per Telefon (030 - 700 94 100), per E-Mail (stern@stern-tours.de) oder per Kontaktformular.
  • Durchführungsgarantie ab 8 Personen
  • Kleine Gruppen, da maximal NUR 18 Teilnehmer!
  • Die Abflughäfen finden Sie im Buchungsformular unter "Termine & Preise".
  • Andere Abflughäfen sind auf Anfrage auch möglich.
  • Diese Reise ist auch ohne Flug buchbar und kann im Buchungsformular unter "Termine & Preise" mit Eigenanreise gebucht werden. Der Transfer vor Ort zwischen Flughafen und Hotel ist dann selbstverständlich enthalten. Übermitteln Sie uns einfach nach Buchung Ihre Flugdaten, damit wir den Transfer für Sie organisieren können.
  • Airlines die wir einsetzen: Lufthansa, Air Berlin, El Al Israel Airlines, Pegasus Airlines, Turkish Airlines, Austrian Airlines, Swiss Airlines
  • Je nach Flughafen oder Airline kann die Anreise am Anreisetag auch nach Mitternacht erfolgen.
  • Bei An- und Abreise aus Berlin Schönefeld mit dem Low Cost Carrier UP der Airline El Al wird für den Airport-Check-In jeweils 10USD am Flughafen verlangt. Der Online-Check-In über www.flyup.com ist kostenlos und kann 24 Stunden bis 3 Stunden vor Abflug durchgeführt werden. Für die Sitzplatzreservierung, welche online durchgeführt werden kann, fallen Kosten in Höhe von 10 USD pro Person an.
  • Änderungen im Ablauf der Rundreise müssen wir uns vorbehalten.
  • Bitte beachten Sie die aktuellen Sicherheitshinweise zu Reisen nach Israel. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.auswaertiges-amt.de

Eingeschlossene Leistungen

  • Hin- und Rückflug
  • Flughafengebühren und örtliche Steuern
  • Transfers, Busfahrten
  • 7 Übernachtungen in den angegebenen Unterkünften o.ä.
  • Halbpension inklusive Frühstück und Abendessen
  • Ausflüge, Wanderungen und Besichtigungen wie angegeben
  • Eintrittsgelder
  • Deutschsprechende Reiseleitung und Führung

Unterkünfte

  • 1 Nacht Hotel Margoa Netanya oder ähnlich
  • 2 Nächte Kibbutzhotel Shaar HaGolan oder Deganja Beth oder ähnlich
  • 4 Nächte HHotel Prima Park Jerusalem oder ähnlich

Nicht eingeschlossene / zubuchbare Leistungen

  • Zug zum Flug für An- und Abreise
  • Reiserücktrittskostenversicherung
  • Trinkgelder (landesüblich sind pro Person und Tag Hotels 1.- Euro, Busfahrer 2-3 Euro, Reiseleiter 3-5 Euro)
  • Private Ausgaben
  • Mittagessen
  • Fakultative Ausflüge
  • Flughafensteuern, Visa- und Grenzgebühren
  • Alle nicht erwähnten Leistungen.
  • Bei An- und Abreise aus Berlin mit dem Low Cost Carrier UP der Airline El Al wird für den Airport-Check-In jeweils 10USD am Flughafen verlangt. Der Online-Check-In über www.flyup.com ist kostenlos und kann 24 Stunden bis 3 Stunden vor Abflug durchgeführt werden. Für die Sitzplatzreservierung, welche online durchgeführt werden kann, fallen Kosten in Höhe von 10 USD pro Person an.

8-tägige Wanderreise mit 2 Übernachtungen im Kibbuz

Momentan sind für dieses Programm keine Termine verfügbar.

Israel

Beste Reisezeit / Klima / Wetter

Heiße Sommer mit gut 12 Stunden Sonnenschein täglich und einer durchschnittlichen Tagestemperatur von 30°C, sowie milde, feuchte Winter bestimmen den Norden des Landes, in dem ein überwiegend mediterranes Klima vorherrscht. Besonders in den Küstengebieten Israels trifft man daher auch auf eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit. Gen Süden trifft man indes auf echtes Wüstenklima; besonders in den Sommermonaten, die sich von März und Oktober erstrecken, können die Temperaturen hier die Marke um die 40°C spielend anpeilen, gepaart mit eher trockener Luft. Diese trockene Luft ist speziell dann zu spüren, wenn Wüstenwinde herrschen. Dafür weißt die Klimatabelle hier (bspw. in Eilat) nahezu ganzjährig Badewetter auf, die Höhsttemperaturen am Tage sinken selten unter 20 Grad.

Klimatabelle zu Israel

Als ideale Reisezeit für Badeurlaube am israelischen Mittelmeer sind ganz klar die Monate Juni bis September empfohlen, Kultur- und Studienreisen nach Israel sollten hingegen eher in den Monaten März bis Mai sowie im September und imm Oktober erfolgen, da hier das Klima deutlich gemäßigter ist. Allerdings sollte bereits vereinzelt mit Niederschlägen gerechnet werden.

Einreisebestimmungen

Deutsche, die nach dem 1. Januar 1928 geboren wurden, dürfen ohne Visum nach Israel einreisen und bis zu 3 Monate in Isreal bleiben. Gleiches gilt für alle weiteren EU-Bürger, mit Ausnahme Staatangehöriger der Länder Bulgarien, Rumänien und der Schweiz. Sie benötigen ein Touristen-, Studenten- oder Transitvisum. In allen Fällen muss jedoch ein gültiger Pass/Reisepass vorliegen, dessen Gültigkeit noch mindestens 6 Monate beträgt. Die Einreise ist außerdem an ein gültiges, bereits bezahlten Rückticket gebunden. Da die Akzeptanz der Kindermiteintragung in den elterlichen Reisepass zunehmend rückläufig ist, empfiehlt sich auch hier ein eigener Kinderreisepass mit Lichtbild. Eine Vollmachtserklärung der nicht mitreisenden Erziehungsberechtigten bei Reisen nach Israel durch Minderjährige unter 16 Jahren ist ebenfalls empfohlen. Das gilt sowohl in Begleitung eines einzelnen Elternteils/Erziehungsberechtigten wie auch ohne einen solchen.

Zu beachten: Befinden sich im Reisepass bereits Visa arabischer Staaten (mit Ausnahme der Länder Jordanien und Ägypten), muss mit einer verschärften Sicherheitsbefragen bei der Einreise durch das israelische Sicherheitspersonal gerechnet werden. Ist eine Weiterreise in angrenzende arabische Staaten geplant, dann sollten israelische Einreise- und Sichtvermerke auf einem gesonderten Blatt (Formblatt AL-17) erfolgen. Andernfalls verweigern arabische Länder unter Umständen sonst die Einreise kategorisch.

Essen & Trinken

Die Bandbreite an Speisen und Getränken ist vielfältig und sowohl westlich wie vom heimischen Lebensmittelangebot und durch die orientalische Küche geprägt. Besonders in Jerusalem finden sich auch viele koschere Restaurants, in anderen Gegenden sind sie nicht ganz so zahlreich. Die Küchentradition des Landes ist allgemein durchwachsen. Sie lebt von reichhaltigen traditionellen Gerichten jüdischer Isrealis, die aus den GUS-Staaten, Osteuropa sowie Nordafrika zurückkehrten. Hier finden sich bekannte und weniger bekannte Varianten an Falafel, Couscous ist ebenfalls vertreten, ebenso das Schwarma - sie zählen zu den sogenannten einfache Gerichten. Auch die mediterrane Küche floriert seit geraumer Zeit, sodass in den meisten Restaurants auch zahlreiche Gerichte mit Fisch und Meerestieren angeboten werden, neben einheimischer und internationaler Küche. Italienisch ist ebenfalls viel vertreten. Westliche Touristen treffen in den Städten problemlos aber auch auf Schnellrestaurants wie McDonalds und bekannte Pizzaketten. Das Frühstück ist gerade in den Cafés dem unseren sehr ähnlich und besteht aus Brötchen, Eiern (nach Wunsch zubereitet), Wurst, Käsesorten, Obst und Marmeladen. Vegetarier werden in Israel ebenfalls keine Probleme haben, denn die fleischlose Küche ist fest in Israel verankert.

Der israelische Wein erlebt derzeit eine Hochkultur und sollte probiert werden. Neben Goldstar und Maccabi als einheimische Biersorten finden sich auch internationale Biere in den Supermärkten und auf Speisekarten, sowie eine unglaublich hohe Auswahl an Kaffeesorten bis hin zum klassischen Cappuccino. In den Städten sind Fruchtsaftstände mit frischen Fruchtsäften sehr weit verbreitet, das Leitungswasser gilt als trinkbar, könnte aber in den ersten Wochen Magen- und Verdauungsbeschwerden verursachen. Mineralwasser lässt sich allerdings problemlos in jedem Supermarkt erstehen. Alkoholische Getränke werden ab 18 Jahren ausgegeben, im Laden wie auch in der Gastronomie. Beide führen daneben auch das übliche Angebot bekannter Softdrinks. Die Trinkkultur in Bezug auf alkoholische Getränke ist in Israel nicht so stark ausgeprägt wie bei uns, Bars öffnen ab 20/21 Uhr und haben dafür meist bis in die Morgenstunden geöffnet.

Feste & Feiertage

Jüdische Feiertag beginnen bereits am Vorabend des angegebenen Datums zum Sonnenuntergang. Freitagabend bis Samstagabend ist der jüdische Feiertag (Sabbat), vergleichbar mit unserem Sonntag. Freitags schließen Geschäfte und Ämter daher früher, Samstags sind sie ganz geschlossen. Der wichtigste Feiertag im jüdischen Kalender ist der Yom Kippur, hier steht nahezu alles still und Geschäfte haben landesweit geschlossen, auf den Straßen finden sich kaum Autos. Da der hebräische Kalender und dessen Monate nicht mit dem unseren übereinstimmt, und viele Feste und Festtage abhängig von vorangegangen oder noch ausstehenden Festen gerechnet werden, sind die aktuellen Feiertage jeweils zum aktuellen Jahr vorab in Erfahrung zu bringen. Channuka beispielsweise beginnt am 25. des Monats Kislev; das fällt meist in den Dezember, jedoch nicht immer. Nationale Feiertage sind außerdem der Unabhängigkeitstag (Yom Ha'atsma'ut) und der Jerusalem Day. Das Shavuot wird über Wochen gefeiert und ist einer der drei Pilgerfeiertage. Die anderen beiden, Sukkot, das Laubhüttenfest im Oktober, und Pessach, gehen jeweils 6-7 Tage. Das Rosh Hashana gilt als das jüdische Neujahrsfest, ein zweitägiger Feiertag, der in der Regel auf Ende September oder Anfang Oktober fällt. Nicht alle gesetzlichen Feiertage sind jedoch auch religiöse Feiertage und umgekehrt. Christliche und muslimische Feiertage werden in den jeweiligen Gemeinden darüber hinaus ebenfalls begangen.

Impfbestimmungen

Die meisten Impfungen für Einreisen nach Israel sind Empfehlungsimpfungen, Impfvorschriften für Touristen existieren keine. Empfohlen werden dennoch Impfungen gegen Hepatits A, Typhus und Hepatitis B bei Kindern sowie bei Langzeitaufenthalten. Rucksacktouristen sollten außerdem gegen Tollwut geimpft sein. Auffrischungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio sind ebenfalls empfohlen, ein Impfplan sollte spätestens 6 Wochen vor Reiseantritt mit den Hausarzt besprochen werden. Ein Mückenschutz in Form von Mückennetzen, langer Kleidung und Mückensprays sowie Lotionen ist in vielen Gegenden ebenfalls empfehlenswert.

Kleidung

Bei der Kleidung sind Touristen größtenteils frei in der Wahl und dürfen sich, wie die Israelis auch, den Temperaturen entsprechend locker kleiden, der vorherrschende Kleidungsstil ist daher sommerlich und leger, Anzüge findet man auch im Busines kaum. Einzige Ausnahme stellen reliöse Stätten und Gegenden dar (wie beispielsweise Mea Shearim). Schultern, Arme und Beine der Frauen sollten (teilweise müssen) hier bedeckt sein, auch ein tiefer Ausschnitt sollte nicht gezeigt werden. Die Arme und Beine der Männer wird empfohlen hier möglichst zu bedecken. In christlichen Kirchen werden Kopfbedeckungen abgenommen, in Synagogen und an der Klagemauer sind sie hingegen Vorschrift. Die Kopfbedeckungsvorschrift wird in der Regel jedoch klar durch Personal oder entsprechende Schilder ausgewiesen und meist befinden sich traditionelle „Schiffchen“ kostenlos zum Ausleihen an den jeweiligen Einrichtungen, häufig aus einfachem Stoff oder gar aus Pappe gefertigt. An den Stränden ist reguläre, knappe Badekleidung kein Problem – Israel zeigt sich hier ausgesprochen modern.

Post

Nach Tel Aviv und Jerusalem kann Post postlagernd gesendet werden, die Luftpost von Israel nach Europa benötigt knapp eine Woche. Hiesige Postämter sind der hebräischen Woche nach von Sonntag bis Donnerstag geöffnet, jeweils im Zeitraum von 08.30-12.30 und 15.30-18.30 Uhr, mittwochs und freitags nur vormittags. Am Samstag sowie an Feiertagen bleiben die Postämter geschlossen, Telegrafenämter sind hingegen auch dann geöffnet. Briefmarken sind erhältlich in allen Postämtern, in den meisten Hotels und an Kiosken.

Sprache

Als Amtssprache gelten Hebräisch (Neu-Hebräisch) und Arabisch. Außerdem spielt Englisch eine sehr große Rolle. In Ämtern wird dennoch meist Hebräisch gesprochen, Formulare sind ebenfalls auf Hebräisch verfasst. Trifft man innerhalb des Landes auf zweisprachige Schilder, dann sind diese meist in Hebräisch und Englisch verfasst, selten in beiden Landessprachen. In der Gastronomie und Hotelerie ist meist, spätestens auf Anfrage, englischspraches Personal zu finden. Generell kommt man im Alltag mit Englisch sehr gut nahezu überall voran, für Behördengänge empfiehlt sich dennoch ein Dolmetscher.

Strom

Die Netzspannung beträgt 220 V und 50 Hz. Unter Umständen könnten dreipolige Stecker erforderlich sein, die nötigen Adapter lassen sich jedoch in Hotels und Elektrogeschäften vor Ort kaufen oder mitbringen.

Telefon

Telefonbücher in Israel sind grundsätzlich in Hebräisch verfasst, allerdings existieren daneben auch sogenannte Besucherausgaben. Diese sind in Englisch gehalten. Das Festnetz besteht aus dem gängigen Selbstwählferndienst, bei den öffentlichen Telefonen handelt es sich um moderne Kartentelefone - Telefonkarten hierfür sind in nahezu allen Hotels, in Postämtern, an den meisten Kiosken und in Zeitschriftenläden erhältlich. Netzbetreiber für Mobiltelefone ist landesweit die Partner Communications Company Ltd (GSM 900). Mobiltelefone können notfalls problemlos gemietet werden. Auch Fax und Internet sind weit verbreitet. Sie finden sich sowohl in Hotels wie auch in den zahlreichen Internetcafés. Bitte beachten: Die Benutzung von Mobiltelefonen am Steuer ist auch hierzulande streng verboten.

Trinkgeld/Bakschisch

In Restaurants sind 10% Trinkgeld des Rechnungsbetrags üblich, das Bedienungsgeld für Restaurant- und Caférechnungen sowie Hotels liegt gesetzlich bei 15%. In muslimischen Gegenden kann von Touristen eine Art Almosen an ärmere Bürger eine Erwartungshaltung darstellen.

Währung & Geld

Offizielle Währung Israels ist der Neue Israelische Shekel (NIS). Ein Euro entspricht ca 4.8 ILS (1.00 CHF = 3.9 ILS). Umtauschmöglichkeiten finden sich am Flughafen sowie in speziellen umtauschberechtigten Hotels und Banken. Wer jedoch in Euro, Sterling oder US-Dollar bezahlt, der ist von der Mehrwertsteuer befreit. Die gängigen Kredit- und EC-Karten werden in der Regel akzeptiert, als Reiseschecks wird Euro empfohlen. Eine Einfuhrbegrenzung von Fremdwährungen existiert übrigens nicht, ab einem Gegenwert von 80.000 NIS sind sie allerdings deklarationspflichtig.

Die hiesigen Banknoten existieren im Wert von 200, 100, 50 und 20 NIS, Münzen im Wert von 10, 5, 1 und ½ NIS sowie 10 und 5 Agorot. Ein NIS entspricht dabei 100 Agorot, in den Umgang mit der Landeswährung übt man sich daher meist recht schnell und gut ein.

Zeitumstellung

Wer vom 30. März bis 16. September verreist, der muss eine Zeitumstellung von MEZ +2 Stunden einplanen. Vom 16. September bis Ende Oktober beträgt die Differenz 0 Stunden, ansonsten +1 Stunde zu Mitteleuropa.

Zollbestimmungen

Die Zollbestimmungen sind relativ moderat und mit wenigen Ausnahmen westlich orientiert. Bei einer Einreise nach Israel sind alle Gegenständ zollfrei, die für den persönlichen Bedarf als Reisender nötig sind. Dazu zählen unter anderem natürlich Kleidung, Wäsche und Schuhe, Hygieneartikel und Schmuck. Einschränkungen finden sich bei Parfüm und Eau de Collogne - sie sind auf 0,25 Liter begrenzt. Ebenfalls zollfrei sind 1 Kamera/Videokamera sowie Tauchausrüstungen. Deklariert werden müssen hingegen Leerfilme- und Kassetten bis zu einem Gesamtwert von 125 US-Dollar, Tonbandgeräte und Radios (die sich nicht für den Einbau in ein KfZ eignen), Plattenspieler sowie Schallplatten (bis zu 10 Stk.), Musikinstrumente, Kinderwägen, Fahrräder und sonstige Sportgeräte sowie Campingausrüstungen.

Weiterhin zollfrei: 250 Zigaretten oder 250g Tabakwaren sowie 2 Liter Wein und 1 Liter Hochprozentiges (alles ab 17 Jahren) und Geschenke bis zu einem Gegenwert von 125 US-Dollar, sofern es sich nicht um die oben genannten zollfreien Gegenstände wie Kameras etc. handelt.

Ein Einfuhrverbot gilt indes für: Frischfleisch, lebende Pflanzen, Samen und Setzlinge, frisches Gemüse und Obst, Medikamente ohne Rezept, Drogen, Erzeugnisse mit pornographischem Inhalt sowie (mit Ausnahme von Ägypten) arabische Publikationen.

Hinweis

Wir überprüfen in unregelmäßigen Abständen die oben genannten Bestimmungen. Für die Richtigkeit der auf dieser Website angegebenen Daten können wir jedoch keine Gewähr übernehmen, da sich die Bestimmungen von Zeit zu Zeit und damit auch zwischen den von uns vorgenommenen Prüfungen ändern können. Für detaillierte Informationen nutzen Sie bitte die amtlichen Stellen und die Informationen auf der Seite vom Auswärtigen Amt zu Israel.

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