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Tel Aviv und Jaffa

Tel Aviv und Jaffa bilden seit 1950 eine administrative Einheit. Dennoch könnten beide Städte kaum unterschiedlicher sein: Während Tel Aviv eine moderne Metropole darstellt, in der die Geschäftswelt residiert, ist Jaffa eine arabisch geprägte Hafenstadt. Auf Israel Mietwagenrundreisen und auf Israel Rundreisen verbringen die Besucher meist wenigstens einen Tag in der zweitgrößten Stadt des Landes. Von Tel Aviv aus proklamierte Ben Gurion den neuen Staat und die Metropole als dessen Hauptstadt. In Anlehnung an den Spitznamen New Yorks nennen die Bewohner Tel Aviv gern »The Big Orange«, was das dort vorherrschende Lebensgefühl treffend umschreibt. Auf Jaffas Existenz weisen Funde aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. hin. Neben Tel Aviv entwickelte sich die Stadt langsam, konnte dadurch allerdings ihren urtümlichen Charakter bewahren. Der so entstandene Gegensatz zwischen Tel Aviv und Jaffa beeindruckt.

Alle Videos zu Tel Aviv finden Sie in unserem YouTube-Kanal unter diesem Link: Videos zu Tel Aviv

 

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Tel Aviv - Jaffa – Überblick

Tel Aviv ist Israels moderne und lebendige Metropole am Mittelmeer. Die mit mehr als 400.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt des Landes ist auch ihr ökonomisches Zentrum. Zahlreiche Unternehmen, Banken, Verlage und Forschungsinstitute haben hier ihren Sitz. Vor allem junge Touristen lieben die City von Tel Aviv und die Strandpromenaden mit ihrem lockeren Lifestyle. Das am südlichen Stadtrand gelegene Jaffa ist dagegen eine uralte orientalische Hafenstadt arabischer Prägung.

Die israelisch Stadt Tel Aviv liegt direkt am Mittelmeer - © STERN TOURS

Tel Aviv-Jaffa – Das sind eigentlich zwei Städte, die 1950 zu einer administrativen Einheit zusammengeschlossen wurden. Tel Aviv ist eine junge Stadt, Jaffa dagegen eine alte Stadt. Dementsprechend unterschiedlich wirken das Stadtbild und die kulturelle Atmosphäre.

The City of Tel Aviv

Der hebräische Name “Tel Aviv” bedeutet soviel wie Frühlingshügel. Gegen 1909 gründeten jüdische Einwanderer aus Europa, insbesondere aus Russland, in den Dünen nördlich von Jaffa die Siedlung Tel Aviv. Die jüdische Gemeinde und ihre kleines Dorf war zu Beginn nichts weiter als ein kleiner Vorort von Jaffa. 1921 wurde das damals noch kleine Tel Aviv administrativ von Jaffa getrennt. Diesem Schritt waren arabische Aufstände und arabisch-jüdische Auseinandersetzungen vorausgegangen. Viele ansässige Juden verließen Jaffa, um zu den neuen jüdischen Siedlern nach Tel Aviv zu ziehen.

Wegen des Zuwandererstroms aus Europa wuchs Tel Aviv wesentlich schneller als das beschauliche Jaffa. Bereits Ende der 1920er Jahre lebten fast 40.000 Menschen in Tel Aviv. Schließlich wurde für Tel Aviv ein moderner Hafen errichtet, so dass die Einwanderer, aber auch die Handelsgüter, nicht mehr über den alten Hafen von Jaffa ins Land kamen.

Als Israel 1948 unabhängig wurde, war Tel Aviv mit mittlerweile mehr als 200.000 Einwohnern bereits mehr doppelt so groß wie Jaffa. Von einem kleinen Gebäude in Tel Aviv aus, proklamierte am 14. Mai 1948 David Ben Gurion den neuen Staat Israel. Tel Aviv fungierte zunächst als Hauptstadt dieses neuen Staates, denn der Status von Jerusalem war noch ungeklärt.

Im Laufe der Jahrzehnte hat Tel Aviv seinen Ruf als moderne und innovative Metropole bewahrt. In Tel Aviv schlägt der Puls des Lebens schneller als in anderen Städten Israels. Dafür gibt es weniger religiöse Spannungen. Während auf Jerusalem die schwere Atmosphäre von religiösen Traditionen und Auseinandersetzung lastet, wirkt Tel Aviv auffallend säkular. Die Menschen scheinen hier eher an Mode, Lifestyle, Partys, Ausgehen, Cafés und Bars, aber auch an Karriere, Technik und modernem Leben interessiert zu sein. Die jungen Leute nennen die quirlige und dynamische City von Tel Aviv auch „Big Orange“ – eine Anspielung auf „Big Apple“, den volkstümlichen Spitznamen von New York. Hier ist es weniger die Geschichte mit ihren Baudenkmälern und Traditionen, die den Rhythmus vorgibt, sondern der Blick in die Zukunft, der Wunsch Trends zu setzen, schöpferisch tätig zu sein, aber auch das Hier und Jetzt zu genießen und zu leben.

Jaffa – die alten Hafenstadt

Jaffa war im Altertum eine uralte Stadt Kanaans. Die ältesten archäologischen Befunde verweisen auf das 4. Jahrtausend v. Chr. Aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. wurden Überreste einer Stadtmauer und eines Stadttores geborgen. Vom 15. bis zum 12. Jahrhundert v. Chr. wurde Jaffa immer wieder von den ägyptischen Heeren der Pharaonen unterworfen und tributpflichtig gemacht. Im 10. Jahrhundert v. Chr. dürfte Jaffa zum Großreich des israelitischen Königs David gehört haben. Allerdings streiten sich Historiker und Archäologen um das tatsächliche Ausmaß dieses Königreiches.

Im ersten Jahrtausend v. Chr. war Jaffa vor allem eine wichtige Hafen- und Handelsstadt der Phönizier – ähnlich wie Sidon, Byblos, Tyros im heutigen Libanon. Im Alten Testament wird die Stadt Joppe genannt. Nach der Eroberung des Vorderen Orients durch Alexander dem Großen wurde auch Jaffa eine Stadt der hellenistischen Welt. Neben den Griechen, die dort siedelten, gab es vor allem eine hellenisierte palästinische Bevölkerung.

Im 2. Jahrhundert v. Chr. wurde Jaffa von den Makkabäern erobert und ihrem judäischem Reich einverleibt. Mit der römischen Eroberung Palästinas im Jahre 63 v. Chr. fiel auch Jaffa in römische Hand. Früh kam der Ort mit dem Christentum in Berührung. Der Apostel Paulus soll sich dort aufgehalten haben. Wie Gesamtpalästina war auch Jaffa in spätrömischer und byzantinischer Zeit vor allem eine christliche Stadt.

Die islamische Epoche begann in Jaffa mit der arabischen Eroberung im Jahre 636 n. Chr. In der Frühzeit des Islam und unter den Kalifen von Damaskus und Bagdad erlebte die Stadt als wichtiger Handelshafen einen neuerlichen Aufschwung. Als im Jahre 1099 die Kreuzfahrer Jaffa eroberten, blieb die Stadt weiterhin ein wichtiger Hafen und Umschlagsplatz für Waren aus dem ganzen Mittelmeerraum, insbesondere aus Venedig, Genua und den anderen italienischen Seefahrerstädten, die die Kreuzfahrerstaaten versorgten. Damit erfüllte Jaffa eine ähnliche Funktion wie Akko.

Mit dem Abzug der Kreuzfahrer kam der Islam zurück. 1267 wurde Jaffa von den Mameluken von Ägypten aus erobert. Ab 1516 war die Stadt Teil des Osmanischen Reiches und verlor an Bedeutung. Erst als im 19. Jahrhundert die Europäer wieder ihr Interesse für das Heilige Land entdeckten, siedelten sich christliche Missionen und jüdische Siedler an.

Sehenswürdigkeiten in Tel Aviv-Jaffa

Tauchen Sie ein in das bunte Leben in Israels zweitgrößter Stadt! Sowohl in Tel Aviv als auch in Jaffa gibt es viel zu sehen und zu erleben. In Tel Aviv sind es die Highlight einer modernen Großstadt, in Jaffa vor allem das orientalische Flair einer historischen Hafenstadt. In der linksseitigen Menuleiste haben wir für sie eine Auswahl der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Doppelstadt zusammengestellt.

Video mit Blick auf die Stadt Tel Aviv in Israel

Blick auf Tel Aviv von einem der höchsten natürlichen Hügel Tel Avivs dem Ramat Aviv - © STERN TOURS

 

Autor dieses Artikels: Mirco Hüneburg