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Taufstelle Bethanien

Der Überlieferung nach wurde Jesus von Johannes dem Täufer in Bethanien getauft. Der am Jordan gelegene Ort gilt deshalb als Anziehungspunkt vieler Pilger auch außerhalb von Jordanien Rundreisen, Jordanien Mietwagenrundreisen, Jordanien Kombinationsreisen und Jordanien Wanderreisen. Der Jordan gleicht an dieser Stelle eher einem kleinen Bach denn dem mächtigen Strom, als der er vielfach dargestellt wird. Dass es sich hier um die wahre Taufstätte Jesu gehandelt hat, ist archäologisch nicht zu belegen. Allerdings sprechen verschiedene Funde dafür, dass Christen in der Vergangenheit hier die Taufe erhalten haben. So förderten Ausgrabungen Mosaiken und Fundamente dreier antiker Kirchen zutage. Gleichfalls fand sich eine Taufstelle direkt am Flusslauf, die mit Steinen ausgestattet war. Eine an der Taufstelle gelegene Quelle spendete das Wasser für den heiligen Akt. Beide Flussufer sind heute mit Befestigungen versehen, die eine Besichtigung erleichtern oder um selbst die Taufe zu erleben.

 

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Taufstelle in Bethanien

Bethanien ist ein Ort am Jordan. An dieser Stelle soll Jesus von Johannes getauft worden sein. Aus diesem Grunde kommen Pilger, Gläubige und Touristen an diesen Ort, um den Akt der Taufe erneut zu erleben, anderen bei der Taufe zuzuschauen oder schlicht um zu sehen, wie die in der Bibel erwähnte Stelle am Jordan ausgesehen haben mag.

Taufstelle von Jesus in Bethanien - © STERN TOURS

Um es gleich vorwegzunehmen: Ob dies tatsächlich jene Stelle war, an der Jesus von Johannes dem Täufer getauft worden war oder nicht, ist weder historisch noch archäologisch gesichert. Allerdings gibt es jedoch anscheinend Gründe, die nahe legen, dass dieser Ort als Taufstelle sehr wohl in Frage kommen könnte. Den meisten Pilgern und Touristen reicht die Erkenntnis, dass man sich auf diesen Ort traditionell geeinigt hat, um ihn als Taufstelle Jesu anzusprechen (siehe im Neuen Testament Johannes 1, 28). Daher ist die Jordanstelle von Bethanien in der letzten Zeit immer mehr zu einem wichtigen Punkt christlicher Pilgerreisen geworden. Wer von Amman aus anreist, braucht mit dem Auto etwa eine halbe Stunde bis dreiviertel Stunde Fahrtzeit.

Blick auf die Taufstelle von Jesus in Jordanien - © STERN TOURS

Von zwei Seiten, von jordanischer und israelischer, kann man sich dem Fluss annähern. Beide Seiten sind für den Gästeandrang präpariert worden. Manche Touristen sind verwundert, weil sie sich den Jordan mehr als großen Fluss denn als kleinen Bach vorgestellt haben. Hierzu ist jedoch anzumerken, dass der Fluss in der Antike höchstwahrscheinlich mehr Wasser führte als heute. Außerdem ist zu bedenken, dass in den meisten Regionen Palästinas nur Wadis vorhanden waren, die, wenn überhaupt, nur im Winter Wasser führten. Daher galt ein ganzjähriger Wasserlauf in dieser Region schon als wichtiger Fluss. Wer sich länger am Flussufer aufhält, sollte übrigens Mückenspray dabei haben. Da der Jordan die Grenze zwischen Jordanien und Israel bildet, sollte man sich nicht wundern, wenn ab und zu Grenzposten zu sehen sind.

Blick auf die Taufstelle von Jesus in Israel - © STERN TOURS

Die Idee, dass hier der Ort der Taufe Jesu gewesen sein muss, wurde schon in der Spätantike geäußert. Ausgrabungen in der Nähe haben die Überreste, Fundamente und Mosaiken von drei antiken Kirchen zutage gefördert, die vermutlich aus dem 5. und 6. Jahrhundert n. Chr. stammen. Gefunden wurde auch eine antike Taufstelle, die in der Antike mit Steinen präpariert war und damals direkt am Flusslauf lag. Direkt neben der Taufstelle wurde eine Wasserquelle identifiziert. Es liegt daher die Vermutung nahe, dass in der frühchristlichen Antike die Gläubigen an dieser Stelle des Jordanufers mit dem Frischwasser aus der benachbarten Quelle getauft wurden.

Nachbemerkung: Bethanien am Jordan ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Ort bei Jerusalem, der in der Bibel als Herkunftsort von Lazarus, Maria und Martha angegeben wird und wo die Ruinen einer byzantinischen Kirche an die Auferstehung des Lazarus erinnern.

Video zur Taufstelle in Bethanien

Die Taufstelle in Bethanien - © STERN TOURS

 

Autor dieses Artikels: Mirco Hüneburg