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Selcuk: Stadt in der Türkei

Die Geographie von Selcuk

Die Stadt Selcuk liegt in der westlichen Türkei und beschreibt gleichzeitig einen Landkreis. Selcuk ist der Provinz Izmir zugehörig und liegt ungefähr 73 Kilometer von der Provinzhauptstadt Izmir entfernt. Die Stadt erstreckt sich auf einer Grundfläche von 295 Quadratkilometern und genießt das mediterrane Klima, welches durch die nahe Lage zum Ägäischen Meer begründet wird. Erst mit Beginn des 20. Jahrhunderts, genauer im Jahre 1914, erhielt Selcuk den heutigen Stadtnamen. Bis zu dieser Zeit war die Stadt als Ayasoluk bekannt, einer Adaption des Beinamens des Apostels Johannes, welcher auch als Hagios Theologos bekannt war. Selcuk selbst steht auf den Ruinen der antiken Stadt Ephesos.

Die Geschichte der Stadt

Die Geschichte der Stadt ist eng mit dem antiken Ephesos verbunden. Um die Stadtentwicklung zu beschreiben, muss die antike Geschichte von der heutigen Geschichte abgegrenzt werden. Das eigentliche Aufstreben Selcuks begann daher erst 1425 mit dem Fall der Stadt und der Übernahme in das Osmanische Reich. Unter Murad II. wurde Selcuk nicht nur in das Osmanische Reich eingegliedert, sondern galt direkt nach der Eingliederung als Gerichtsbezirk des Sandschaks der Region Aydin.

Durch die Meeresnähe behielt der Hafen von Selcuk über einige Jahrzehnte eine wichtige Bedeutung, verlor diesen Vorteil jedoch schließlich an den Hafen von Kusadasi. Heute ist Selcuk ein sehr beliebter Urlaubsort, der bis zu 10.000 Gästen eine Unterkunft stellen kann. Als Partnerstädte stehen Siegburg, Linz, Dion und Radovis in den offiziellen Stadtpapieren. Selcuk ist ein Kernstück der türkischen Geschichte. Heute als Touristenziel beliebt, können die Stadtväter auf eine langjährige Urlaubszieltradition zurückblicken.

Obwohl Selcuk über einen eigenen Flughafen verfügt, nutzen die meisten Touristen die Möglichkeit, die Stadt im Rahmen einer Kreuzfahrt zu erkunden. Dass Selcuk als fester Punkt auf einer Kreuzfahrt inbegriffen ist, hängt im engen Zusammenhang mit der antiken Geschichte und den zahlreich verbliebenen Sehenswürdigkeiten, die die Stadt bietet.

Einwohner und Zahlen

Die Einwohnerzahl von Selcuk beträgt nach aktuellen Behördenangaben ungefähr 34.643 Einwohner. Dabei steigt die Einwohnerzahl seit Beginn der statistischen Onlineerfassung seit 1985 stetig an. Im Jahr 1985 waren 23.855 Einwohner in Selcuk gemeldet. Fünf Jahre später wurden bereits 27.353 Einwohner gezählt. Im Jahr 1997 konnte erstmals die 30.000er-Marke gebrochen werden.

Selcuk liegt in der osteuropäischen Zeitzone und liegt zeitlich zwei Stunden im Winter und drei Stunden im Sommer vor der jeweiligen deutschen Tageszeit.



Sehenswürdigkeiten

Ephesos

Die Stadt Ephesos ist die antike Stadt, aus der das spätere Selcuk entstand. Der Name Ephesos entstammt wahrscheinlich dem Lateinischen, wobei die korrekte Bezeichnung hier Ephesus lautet. Ephesos war eines der wichtigsten Zentren der Griechen innerhalb Kleinasiens. Dass sich der Tempel der Artemis, also eines der Sieben Weltwunder in Ephesos befand, bestärkt die Annahme, welche hochtragende Bedeutung die Stadt aus griechischer Sicht hatte. Die größte Änderung zu dem heutigen Selcuk ist sicherlich die Lage der Stadt. Ephesos selbst lag direkt am Meer, während Selcuk heute 16 Kilometer vom Meer entfernt ist. Grund hierfür sind Erdbeben und eine durch Ablagerung erweiterte Küstenlinie. Noch heute können die Ruinen von Ephesos besichtigt werden.

Haus der Mutter Maria

Als Haus der Mutter Maria gilt ein altes Wohnhaus im Herzen Ephesos. Der Geschichte nach starb Maria in diesem Haus. Das Gebäude liegt ungefähr sieben Kilometer außerhalb des heutigen Selcuks und befindet sich auf dem Nachtigallenberg.

Die Verehrung des Hauses hängt stark mit den Visionen von Anna Katharina Emmerick zurück. Diese Visionen sprachen von der letzten Wohnstätte und gaben Auskunft über das Grab der Mutter von Jesu. 1891 wurde aufgrund dieser Visionen eine Kommission nach Ephesos entsandt. Während der Suche konnten die Forscher auf eine Ruine stoßen, der der Darstellung in den Visionen stark ähnelt. Da auch die Marienkirche von Marias Anwesenheit zeugt, ist es durchaus wahrscheinlich, dass Maria ihre letzten Tage in dem Steinhaus verbrachte.

Seit 1986 gilt das Haus als Wallfahrtsort. Auf Geheiß des Papstes Pius X. werden Wallfahrern jegliche Sünden erlassen, wenn sie das Haus der Mutter Maria besuchen. Dass das Haus nicht nur in der katholischen Kirche von Bedeutung ist, zeigt ein Blick in den Islam. Muslime verehren an derselben Stelle die Mutter des Propheten Isa ibn Maryam. Zu Mariä Himmelfahrt findet jährlich ein Gedenkgottesdienst n den Ruinen des Hauses statt.

Die Höhle der Sieben Schläfer

Die Höhle der Sieben Schläfer ist tatsächlich ein Komplex aus einem ausgedehnten Höhlenlabyrinth, welches unter anderem eine Kirche aufweist. Der Höhlenkomplex liegt nordöstlich des Berges Panayir Dagi.

Den Titel als Höhle der Sieben Schläfer erhielt den Titel, da eine sagenhafte Überlieferung aussagt, dass die Sieben Schläfer von Ephesos über 200 Jahre innerhalb der Höhlen schliefen, wodurch sie der Christenverfolgung entgingen. Der Legende nach ließ der christliche Kaiser Theodosios II. oberhalb der Höhlen eine Kuppelkirche erbauen, deren Ruine heute noch sichtbar ist. Während der Amtszeit Theodosios II erwachten die sieben Schlafenden und starben schließlich. Unterhalb der Kirche liegen Katakomben. Doch auch in der Kirche wird deutlich, dass der Bau eng mit der Legende der sieben Schläfer zusammenhing. Die Decke der Kirche wird von Relief-Ornamenten geschmückt und in unmittelbarer Nähe zur Kirche liegt ein Felsspalt, der in ein aufwendiges Tonnengewölbe mündet. Dieses Gewölbe gilt bis heute als das Grab der Sieben Schläfer. Das umliegende Gelände der Kirche wird von Mausoleen, Grabkammern und Sarkophagen beschrieben. Während der byzantinischen Zeit galt die Höhle der Sieben Schläfer als Wallfahrtsort. Viele aus der Zeit stammende Testamente enthielten den Wunsch, dass ein Begräbnis an diesem Ort stattfinden sollte. Dieser Wunsch dürfte im engen Zusammenhang mit der Hoffnung der Wiederauferstehung stehen. Während der Ausgrabungen im Jahre 1927 wurden diverse Gebäude freigelegt. Diese können heute im Ephesos-Museum von Selcuk besichtigt werden.

Johannesbasilika von Selcuk

Die Johanneskirche, auch als Johannesbasilika bezeichnet, stammt aus dem siebten Jahrhundert nach Christi. Die Basilika war eine der herausragendsten Prachtbauten der Byzantiner. Die frühchristliche Basilika war dem Apostel Johannes geweiht und stand auf dem Grab des Apostels Johannes. Als einziger Apostel, der keines unnatürlichen Todes starb, wurde Johannes auf einem Friedhof oberhalb der antiken Stadt beerdigt. In den ersten Jahren nach seinem Tod waren seine Gebeine in einem Mausoleum aufbewahrt, welches im Laufe der Zeit zerstört wurde.

Die Johannesbasilika entstand aus den Steinen und dem Marmor des ehemaligen Grabtempels. Während der Jahre 527 bis 565 wurde die erste Kirche auf Geheiß des Kaisers Justinians durch eine dreischiffige Basilika ersetzt, deren Mittelschiff von sechs Kuppeln geschmückt wurde. Die Kuppeln waren von außen stets sicher und mit Blei übergossen. Durch diese Einwölbungen gilt die Kirche als Nachfolgegebäude der Justinianischen Apostelkirche in Konstantinopel.

Ab dem Jahr 1330 wurde die Kirche als Moschee benutzt. Als fünfundvierzig Jahre später die Isabey-Moschee erbaut wurde, verlor die Basilika an Bedeutung. Durch ein Erdbeben im 14. Jahrhundert wurde die Basilika stark beschädigt und von den Reitertruppen Tamerlans im Jahr 1402 vollständig zerstört.

Die Ruinen der Johannesbasilika befinden sich heute am Rande des Ayasoluk-Hügels, in direkter Nähe zum Zentrum Selcuks. Oberhalb der Ruinen liegt die byzantinisch-seldschukische Festung. Der Hügel galt als Mittelpunkt von Ephesos, wodurch die Bedeutung der Kirche nochmals hervorgehoben wurde. Seit 1955 wurde die Anlage um die Johannesbasilika aufwendig restauriert.

Zitadelle

Die Zitadelle von Selcuk befindet sich auf dem Ayasoluk-Hügel. Hier befand sich einst die erste Siedlung von Ephesos. Der Ort wich im Laufe der Zeit in Richtung des Tals und dichter an den Hafen heran. Durch wiederholte Angriffe verlagerten die Byzantiner den Ort Ephesos wiederum auf den Hügel. Wann die Zitadelle genau entstand, ist ungewiss. Wahrscheinlich ist, dass sie ebenfalls im sechsten Jahrhundert errichtet wurde. Auch die Zitadelle fiel im Verlauf der Geschichte in die Hände der Seldschuken, die die Burg schließlich zu einer Mischanlage umbauten.

Die Zitadelle ist von einer Ringmauer umgeben, die einen Zinnenkranz aufweist. Die Mauer selbst ist begehbar und wurde durch 15 Türme verstärkt. Um in das Innere der Zitadelle zu gelangen, steht im Süden und Norden je ein Tor zur Verfügung. Im Inneren liegen Zisternen. Auch eine Kapelle und, aus der seldschukischen Zeit stammend, eine Moschee, beschreiben den Innenraum. Der Durchmesser der Anlage beträgt ungefähr 160 Meter. Die Zitadelle ist sehr gut erhalten und kann problemlos besichtigt werden.

Isa-Bey-Moschee

Die am südwestlichen Fuß des Hügels Ayasuk liegende Isabey-Moschee wurde 1374 auf Geheiß des Sultans Isa Bey I. erbaut. Die Moschee befindet sich direkt unterhalb der Zitadelle sowie der Johanneskirche. Die ursprüngliche Moschee wurde im Stil einer Hofmoschee erbaut. Nach dem islamischen Kalender ist das Jahr 777 als Baujahr wahrscheinlich, da sich dieses auch auf einer Inschrift im Hauptportal der Moschee befindet. Während zweier Erdbeben in den Jahren 1653 und 1668 wurde die Moschee stark beschädigt. Unter anderem fielen die Arkaden im Innenhof den Erdstößen zum Opfer. Auch eines der Minarette wurde komplett zerstört. Über viele Jahrhunderte wurde Moschee nicht als solche genutzt, sondern bot unter anderem einer Karawanserei Platz. Erst nach einer Restaurierung im Jahr 1975 wurde die eigentliche Moschee wiedereröffnet.

Die Isabey-Moschee besteht aus einem Arkadenhof, an den ein dreiteiliger Gebetsraum angrenzt. Der Innenhof wird von einem Hauptportal begrenzt, welches mit gelben und weißen Steinen gemauert und von einer gezähnten Einfassung umgeben ist. Die Arkaden des Innenhofs sind schwer beschädigt und lassen sich nur noch durch einzelne Säulen erahnen. Auf dem Zentrum des Hofes wurde ein Brunnen erbaut, hinter dem der Eingang zum Gebetsraum liegt. Der mittlere Teil der Kanzel wird von zwei Kuppeln bedeckt, die von vier Granitsäulen getragen werden. Im Jahr 2005 wurde die Moschee nochmals renoviert und gewährt heute zahlreichen Gläubigen und Besuchern einen Blick in ihr Innerstes.

Artemiseion

Nur wenige Städte dürfen behaupten, eines der Sieben Weltwunder zu besitzen. Dem heutigen Selcuk ist diese Aussage erlaubt, da der Tempel der Artemis innerhalb des Stadtgebiets steht.

Der Tempel der Artemis wird auch als Artemiseion bezeichnet und galt als der größte Tempelbau der Antike. Wie der Name bereits vermuten lässt, ist der Tempel der Göttin Artemis gewidmet. Die Ruinen des Tempels sind bis heute zu besichtigen.

Der Tempel der Artemis wurde offenbar in mehreren Versionen erbaut, bis sich die eigentliche Tempelanlage durchgesetzt hat. Die ersten Tempel waren einfache Holzkonstruktionen aus dem 8. Jhd. v. Christi. Auch der Tyrann Pythagoras versuchte sich am Bau der Tempelanlage, doch wurde dessen Tempel noch vor der Fertigstellung bei einer starken Überschwemmung vollständig zerstört.

Die tatsächliche Version des Artemistempels wurde im Jahr 580 v. Chr. Erbaut. Als Architekten sind heute Chersiphron und Knossos bekannt. Der Bau der Tempelanlage dauerte insgesamt 120 Jahre, da die Konstruktion schwierig war. Das Gebäude lag auf einem Sumpfgebiet, welches erst durch aufwendige Trockenlegungsmaßnahmen tragfähig gemacht werden musste. Der Tempel selbst bestand aus 106 ionischen Marmorsäulen, welche eine ungefähre Höhe von 19 Metern aufwiesen. Die Grundfläche wird mit 111,7 x 57,3 Metern ausgewiesen. Innerhalb des Tempels, in der sogenannten Cella stand eine aus Weinrebholz gefertigte Artemis-Statue, die mit Gold und Silber verkleidet war.

Am 21.06.356 v. Chr. Setzte Herostratos den Tempel in Brand. Mit dieser Tat wollte er seine Geltungssucht befriedigen, ein Wunsch, der ihm sicherlich gelang. Der Sage nach muss Alexander der Große in der Nacht der Brandstiftung geboren sein. Alexander der Große leistete später finanzielle Hilfe bei der Neuerrichtung der Tempelanlage.

Archäologisches Museum

Das archäologische Museum von Selcuk wird zeitgleich auch als Ephesos-Museum bezeichnet. Das Museum wurde im Jahr 1929 gegründet und lagert die Fundstücke aus Grabungen, die mit dem antiken Ephesos in Verbindung stehen.

Das Museum ist in mehrere Säle aufgeteilt, die jeweils ein bestimmtes Thema darstellen. So gibt es den Saal der Hausfunde, der Funde aus den Hanghäusern zur Schau stellt. Neben Statuetten kann hier ein Marmorkopf des Sokrates bewundert werden. Ein weiterer Saal zeigt die Brunnenfunde des antiken Ephesos. Doch auch Grabfunde werden in einem Saal der Öffentlichkeit vorgeführt. Neben Grabbeigaben können Glasgegenstände bewundert werden, die teils aus der Höhle der Siebenschläfer stammen. Die ältesten Ausstellungsstücke des Museums werden in diesem Saal aufbewahrt. Die ältesten Stücke stammen aus dem 13.- 14. Jahrhundert v. Chr. und stellen mykenische Grabgefäße dar.

Besucher können sich durch die verschiedenen Thematiken des Museums ein ausgezeichnetes Bild über das alte Ephesos machen. Der Saal des Kaiserkults gibt tiefe Geheimnisse preis, die den Kaiserkult näher erläutert. Besonders interessant ist natürlich der Saal der Artemis. Beginnend mit Architekturfragmenten des Artemistempels befinden sich in diesem Saal drei Statuen der Artemis.

Auch der Außenbereich ist sehr ansprechend. Der Garten des Museums enthält einen Musensarkophag sowie eine Sonnenuhr. Das Museum ist täglich geöffnet und bietet unter anderem Führungen durch die Säle an.

Pamucak

Das Gebiet Pamucak beschreibt den heutigen Strand an der türkischen Ägäis. Der Strand wird heute als Küste von Ephesos bezeichnet. Der Strand verläuft über eine Strecke von elf Kilometern und gehört zu den längsten und schönsten Stränden der Türkei. Pamucak liegt ungefähr 8 Kilometer von Selcuk entfernt und zeichnet sich durch einen feinen Sand und sauberes Wasser aus. Wie viele Badeorte in der Türkei darf sich auch Pamucak mit dem Qualitätszeichen der blauen Flaggen ausweisen.

Der Strand ist ideal für Wassersportarten und bietet Erwachsenen mit Kindern einen traumhaften Badeurlaub. Entlang des Strands liegen diverse Hotels sowie eine Ruhestätte inmitten von Bäumen. In diesem Gebiet liegen ebenfalls Campingplätze, die Urlaubern einen engen Einblick in die Natur gewähren.

Der Strand selbst ist von Palmen gesäumt, welche Urlaubern ein Stück Privatsphäre schenken. Dank der Länge von elf Kilometern und einer schönen Breite verlaufen sich Touristen entlang des Strands, sodass kein Gedränge herrscht.