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Antalya: Großstadt am Mittelmeer

Antalya beschreibt eine Großstadt der Türkei. Die Stadt ist direkt am Mittelmeer gelegen und stellt einen Hauptort der fruchtbaren Gegenden an den Küstengebieten im südlichen Kleinasien dar. Die Stadt verfügt über lange Sandstrände, weshalb ihr auch der Beiname „Türkische Riviera“ vergeben wurde. Die Altstadt Antalyas befindet sich oberhalb einer Steilküste und bietet einen traumhaften Ausblick auf die Meeresregion. Antalya verfügt über einen Seehafen, der direkt neben einem beliebten Strand errichtet wurde.

Die Geschichte Antalyas

Antalya stammt aus dem Mittelalter und wurde einer Überlieferung zugrunde im Jahr 158 vor Christus durch den König Attalos II. von Pergamon gegründet. Die erste Bezeichnung der Stadt war eine Ableitung des Königsnamens, Attaleia. Schon zur Gründungszeit galt Antalya als wichtige Hafenstadt. Es wird vermutet, dass der Apostel Paulus im Jahr 48 nach Christus im Hafen von Antalya gelandet ist.

Während des Mittelalters wurde Antalya in den meisten Überlieferungen als Satalia aufgeführt. Während des byzantinischen Zeitalters befand sich innerhalb des Stadtgebietes ein Zentrum des Christentums. Als die byzantinische Besatzung nach dem 4. Kreuzzug endete, drangen Templer in das Stadtinnere ein und belegten die Stadt. Der Freibeuter Aldobrandino herrschte fortan über Antalya und versuchte weiterhin, eine eigene Dynastie zu errichten. Aldobrandino verbündete sich mit Zypern, um die Stadt vor dem Sultan von Rum zu verteidigen, was ihm für einige Jahre gelang. Die Stadt fiel im Jahr 1207 an den Sultan, wonach ein Friedensabkommen zwischen den Seldschuken und den Zyprioten geschlossen wurde. Erst im 14. Jahrhundert gelangte Antalya in die Hände der Osmanen. Den Weg zur Weltstadt konnte Antalya erst ab der Mitte des letzten Jahrhunderts begehen.

Antalya heute

Heute ist die Stadt nicht nur die Hauptstadt der Provinz Antalya, sondern eine Millionenstadt. Die Stadt hat eine Fläche von 1.417 Quadratkilometer und unterhält unter anderem eine Partnerschaft mit der deutschen Stadt Nürnberg. Jährlich bereisen Tausende Touristen Antalya und verhelfen der Stadt zu großen Einnahmen.

Die Sehenswürdigkeiten Antalyas

Alter Hafen

Der Alte Hafen von Antalya ist kreisförmig angelegt und lehnt direkt an den Sandstrand an. Das Hafenviertel wird von malerischen Häusern geschmückt, die erst unlängst aufwendig restauriert wurden. Der Hafen liegt unterhalb der Zitadelle und stellt das touristische Zentrum der Stadt dar. Vom Hafen selbst ist die Zitadelle sichtbar. Der Alte Hafen ist ein Yachthafen, der dem Hafenviertel ein mediterranes Flair verleiht. Das Hafenviertel wird von Bars, Hotels und Clubs gesäumt, welche sich in das altertümliche Flair des Hafens einfügen. Die Ursprünge des Hafens stammen aus dem 1. Jahrhundert nach Christi. Über die gesamte geschichtliche Entwicklung hindurch stellt der Hafen eine zentrale Rolle Antalyas dar.

Hadrianstor

Das Hadrianstor von Antalya beschreibt das letzte verbliebene Stadttor Antalyas. Wie die meisten Städte während der Antike, war auch Antalya von einer Stadtmauer umgeben, die nur durch meist vier Tore durchquert werden konnte. Das Hadrianstor wurde im Jahr 130 nach Christus errichtet und war dem Besuch Hadrians gewidmet. Das Tor besteht aus vier Sockeln, auf denen drei Torbögen stehen. Jeder Torbogen wird von Ornamenten geschmückt. Die Besonderheit des Hadriantores in Antalya ist weniger die Bedeutung als Stadttor, sondern die Ausstrahlung, die von der Bauweise ausgeht. Das gesamte Tor erinnert an einen römischen Triumphbogen. Seitlich des Hadriantores befinden sich zwei Türme. Der linke Turm wurde während der römischen erbaut, der rechte Turm erst von dem Sultan Alaaddin Keykubat I. zwischen 1219 und 1238 errichtet. Im Jahr 1959 wurde das gesamte Tor saniert. Das Hadrianstor ist zwar das einzige erhaltene Stadttor, doch kann die Stadtmauer teilweise weiterhin besichtigt werden. Zum Teil wurde die Stadtmauer in die Stadt integriert.

Perge

Perge beschreibt eine antike Stadt, die etwa 16 Kilometer von Antalya entfernt gelegen ist. Neben Side galt Perge als die wichtigste Stadt des damaligen Pamphyliens. Die alte Ortschaft wurde zwischen den Flüssen Aksu und Köpru angelegt und wird auf drei Seiten vom Hochgebirge eingegrenzt. Die ersten Anzeichen einer Besiedlung Perges stammen aus dem 4. Jahrtausend vor Christi. Angeblich sollen Griechen während des Trojanischen Krieges nach Perge eingewandert sein, doch konnten bis heute keinerlei Beweise für diese Überlieferung gefunden werden. Perge gehörte zum Attisch-Delischen Seebund und ergab sich Alexander dem Großen.

Heute können im Gebiet um Perge diverse Monumente aus vergangenen Zeiten besichtigt werden. Im Westen der Stadt befindet sich das Theater von Perge, welches während der Antike ein Fassungsvermögen von 14.000 Menschen aufnahm. Beinahe die Hälfte des ehemaligen Bühnengebäudes ist vollständig erhalten. Die Ruinen geben Auskunft darüber, dass die Bühne mit Reliefs und marmornen Friesen verkleidet war. Auch ein Stadion ist in den Ruinen Perges weiterhin sichtbar. Besonders eindrucksvoll sind jedoch die Befestigungsmauern, hinter denen sich die restlichen Ruinen verbergen. Die Stadtmauer stammt aus dem 3.. Jhd. vor Christus. Die Befestigungsmauer beinhaltet ein hellenistisches Stadttor, dessen ovale Türme noch zum Teil erhalten geblieben sind. Hinter dem Stadttor erstreckt sich eine Agora, die unter anderem dem Rundtempel der Götting Tyche hält.

Das Gebiet von Perge ist äußerst interessant und bietet Ruinen von allen erdenklichen altertümlichen Gebäuden. Thermen, Aquädukte und ein Gymnasion können heute noch teilweise besichtigt werden. Die bei Ausgrabungen gefundenen Sarkophage wurden im Archäologischen Museum von Antalya hinterlegt.

Karstquellen

Die Umgebung von Antalya ist von den sogenannten Karstquellen durchzogen. Die Karstquelle Kirkgöz befindet sich nur 11 Kilometer von Antalya entfernt und liegt in der Nähe einer Karawanserei, die 1236 errichtet wurde. Die Karstquellen dienten im Altertum der Wasserversorgung. Die Karstquellen sind Teil eines unterirdischen Wasserlaufs, die sich nach starken Regenfällen füllen und in häufig runden Quellen an der Erdoberfläche zeigen. Im Bereich um Antalya bieten die Karstquellen eine attraktive Sehenswürdigkeit. Da das Wasser durch die aufgenommenen Mineralien sehr kalthaltig ist, bilden sich an den Rändern der Quellen häufig Travertinterrassen, die Pamukkalen ähneln. Die Karstquellen werden teilweise auch durch Wasserfälle gefüllt.

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