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Caesarea Maritima

In Caesarea Maritima lassen sich im Rahmen der Israel Rundreisen Kultur- und Badeurlaub miteinander verbinden. Die historische Stätte mit dem großen Ruinenfeld wurde zu einem Nationalpark umgestaltet, der Cafés, Restaurant und einen Badestrand bietet. Die Blütezeit Caesarea Maritimas reichte von der Römerzeit bis ins Mittelalter. Hinterließen zunächst römische Architekten ihre Spuren, galt der Ort später als Kreuzfahrerstadt. Durch viele Epochen profitierte Caesarea Maritima von seinem Hafen, der im Wandel der Zeit jedoch an Bedeutung verlor. Erst die Statthalter der Osmanen entwickelten den Hafenstandort neu. Vorher aber waren abwechselnd Saladin und Richard Löwenherz Herrscher der Stadt, nachdem sie in der Antike als Heimat der Menschen aus dem gesamten Römischen Reich diente. Die griechische und römische Elite der damaligen Zeit prägte den ursprünglichen Baustil. Anhaltende Ausgrabungen fördern weiterhin Artefakte ans Licht.

 

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Caesarea Maritima - historische Stätte mit berühmten Ruinen

Auf halber Strecke zwischen Tel Aviv und Haifa liegt Caesarea Maritima. Die reizvoll an der Mittelmeerküste gelegene historische Stätte ist wegen ihrer römerzeitlichen und mittelalterlichen Ruinen berühmt.

Caesarea Maritima ist eine historische Stätte mit berühmten Ruinen - © STERN TOURS

Vor natürlicher Dünen- und Küstenkulisse mit Meeresrauschen liegt das große Ruinenfeld von Caesarea. Die historisch bedeutsamen Baudenkmäler, Ruinen und archäologischen Ausgrabungen der antiken Stadt sind zum Nationalpark erklärt worden. Wegen der pittoresken Lage am Meer gehört Caesarea zu den schönsten historischen Stätten des Landes und ist ein beliebtes Postkartenmotiv. Für die Besucher wurde ein gepflegter Besichtigungspark mit Café, Restaurant, Grünanlagen und ausgeschilderten Wegen angelegt. Sogar einen kleinen Badestrand gibt es.

Besondere Sehenswürdigkeiten aus der römischen Antike sind, im südlichen Bereich des Nationalparks, das römische Theater, das Amphitheater aus der Zeit des Herodes, die Überreste des Hippodroms (d.h. der antiken Pferderennbahn), die Überreste des Augustus-Tempels und die Ruinen vom Palast des Herodes. Im Norden des Nationalparks von Caesarea beeindrucken die Überreste zweier antiker Aquädukte aus der Zeit des Herodes und der römischen Kaiserzeit. Sie versorgten die Stadt mit Trinkwasser.

Aus der mittelalterlichen Epoche, der Kreuzfahrerzeit, sind imposante Reste der Stadtbefestigung und die Ruinen der alten St. Pauluskathedrale erhalten. Aus der Zeit des Osmanischen Reiches stammt ein hübsches Minarett, das zum Wahrzeichen von Caesarea wurde.

Metropole der klassischen Antike und Kreuzfahrerstadt des Mittelalters

Im Altertum war der Ort ein Hafen der Phönizier. Erst unter den Makkabäern kam die Stadt an Judäa. Mit der Eroberung Palästinas durch den römischen Feldherrn Pompejus wurde sie Teil des Römischen Reiches, dann als Geschenk an das Vasallenkönigtum Judäa zurückgegeben. König Herodes der Große ließ daraufhin die Stadt zu Ehren des Römischen Kaisers in „Caesarea Maritima“ umbenennen.

Unter Herodes wurde die noch kleine Stadt zu einer großen Hafenmetropole ausgebaut. Zahlreiche prächtige Bauten entstanden. Menschen aus dem ganzen Römischen Reich siedelten sich an. In den Straßen boten griechische, phönizische, jüdische und syrische Händler ihre Waren an.

Die Elite der Stadt bestand hauptsächlich aus römischen und griechischen Siedlern. Sie prägten auch die Kultur der Stadt, die mehr römisch-hellenistisch als orientalisch war. Als nach dem Bürgerkrieg in der Provinz Judäa Jerusalem 70 n. Chr. zerstört worden war, wurde Caesarea die römische Provinzhauptstat in Palästina.

Aus byzantinischer Zeit gibt es Hinweise auf eine große frühchristliche Gemeinde. In der ersten Hälfte des 7. Jahrhunderts war die Stadt kurz in der Hand persischer Eroberer. Im Jahre 639 wurde Palästina von den muslimischen Arabern erobert und verlor an Bedeutung.

Im Jahre 1101 wurde Caesarea von den Kreuzrittern erobert. Da die mittelalterlichen Kreuzfahrerstaaten in Palästina von muslimischen Reichen umgeben waren, waren sie auf Unterstützung zur See angewiesen. Schiffe aus Genua und Venedig brachen Handelswaren, Ritter und Pilger ins Heilige Land. Caesarea wurde, ähnlich wie Akko, eine wichtige Hafenstadt.

Entsprechend ihrer Bedeutung war Caesarea hart umkämpft. 1187 eroberte Saladin die Stadt. Doch die Kreuzritter konnten sie unter Richard Löwenherz zurückerobern. In der nachfolgenden Zeit kamen und gingen die Herrscher, bis im Jahre1265 die Stadt endgültig an die Araber fiel und Teil des ägyptischen Mameluken-Reiches wurde.

Im späten Mittelalter verlor Caesarea an Bedeutung und verfiel. Im 18. und 19. Jahrhundert konnte sich unter den Statthaltern des Osmanischen Reiches wieder ein kleiner Hafenort entwickeln, der jedoch nie an die Bedeutung des alten Caesarea anknüpfen konnte.

Wiederentdeckung der alten Stadt

Ende des 19. Jahrhunderts begannen Archäologen die Überreste der antiken Stadt zu erforschen und auszugraben. Bis heue sind die Archäologen mit Ausgrabungen und Restaurierungen beschäftigt. Südlich von Caesarea sind in einem kleinen Museum im Kibbuz Sdot Yam archäologische Fundstücke aus Caesarea ausgestellt. Die meisten Funde befinden sich jedoch in Jerusalem im Israel-Museum und Rockefeller-Museum.

Video zu Caesarea Maritima

Caesarea Maritima ist eine Stadt des Herodes nördlich von Tel Aviv - © STERN TOURS

 

Autor dieses Artikels: Mirco Hüneburg